Bahr: Schwarzgelb

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Buchausgaben im gegenseitigen Besitz

... Schwarzgelb. Berlin: S. Fischer ...

Olga Schnitzler: Spiegelbild der Freundschaft, 4. Kapitel, 1962

... Es ist das Österreich der Vergangenheit mit seinem Drang und seiner Macht zur Zukunft. Und es wird entscheidend sein, entscheidend für Deutschland und Österreich – für beide – doch entscheidend auch für die Welt, ob dieses Österreich endlich zur Gegenwart wird. ...

Nachwort

... ndem er zur Erheiterung der Anwesenden aus der Kriegsschrift Schwarzgelb vorliest. – Sein Urteil über Bahr: »Ein Wortdelirant – manc ...

Kommentar zu: Olga Schnitzler: Spiegelbild der Freundschaft, 4. Kapitel, 1962

... Das österreichische Wunder. In: Hermann Bahr: Schwarzgelb. Berlin: S. Fischer ...

Kommentar zu: Olga Schnitzler: Spiegelbild der Freundschaft, 4. Kapitel, 1962

... fentlich, nicht aber in Bahrs Wiedergabe seiner Begegnung in Schwarzgelb und im Selbstbildnis. ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 27. 7. 1919

... Hermann Bahr: Schwarzgelb. Berlin: S. Fischer ...

Hermann Bahr: Moderne Kunst in Österreich, Dezember 1891

... bin letzten Sommer und Herbst wieder einmal quer durch mein Oesterreich gewandert, von den galizischen Sümpfen nach dem herzigen Gr ...... g gegen rohen höhnischen Unverstand. Oder es mag auch an dem österreichischen Misstrauen gegen alles Oesterreichische liegen, das geduldi ...... r es mag auch an dem österreichischen Misstrauen gegen alles Oesterreichische liegen, das geduldig zu ertragen und zu bezwingen schon ein ...... eine »neue Richtung«: es giebt ein »junges Oesterreich«. Man kann eigentlich gar nicht Oesterreichischer sein, als ...... iebt ein »junges Oesterreich«. Man kann eigentlich gar nicht Oesterreichischer sein, als diese höchst seltsame Gemeinde; urwienerisch ist ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 9. 10. 1892

... ung erwidern: Wir spielen das seit 30 Jahren so! – Bahr: Die Oesterreicher haben mehr Talent als die Deutschen.– Ich bin ihm z. B. lie ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 11. 10. 1892

... gegenseitig in Scene, die Wiener schimpfen aufeinander.– Die Oesterreicher gehen am nichterkanntwerden zu Grunde.– ...

Hermann Bahr: Das junge Oesterreich. II, 27. 9. 1893

... Ich habe gezeigt, daß das junge Oesterreich nichts mit den naturalistischen Experimenten der »jüngsten ...... – sonst hat es keinen vernehmlichen Trieb – es möchte recht österreichisch sein, österreichisch von 1890, was dann freilich Jeder wied ...... n vernehmlichen Trieb – es möchte recht österreichisch sein, österreichisch von 1890, was dann freilich Jeder wieder auf seine Weise ve ...... Der Mensch des Schnitzler ist der österreichische Lebemann. Nicht der große Viveur, der international ist und ...

Hermann Bahr: [Über das Burgtheater], [Ende der Theatersaison 1893/1894?]

... Man kann dem Direktor keinen Vorwürfe machen. Östreichisches kann man nicht verlangen. Schnitzler, Loris zu versuchen – ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 8. 7. 1897

... lig dahin zu bringen, daß er aus dem Lessingtheater eine gut östreichische Bühne macht. Dies würde ich von Herzen wünschen. ...

Arthur Schnitzler an Gerhart Hauptmann, 15. 7. 1899

... dieser Eigenschaft auch aufs Blatt setzen lassen. Wir hätten Oesterreich zu vertreten. Was nun Deutschland anbelangt, so hätte Prof. ...

von Arthur Schnitzler markierte Stelle in Hermann Bahr: Die Entdeckung der Provinz, 1. 10. 1899

... Oesterreich wirklich nichts mehr als ewig das süße Mädel ...

Leopold von Andrian an Robert Michel, 27. 2. 1900

... der Leute sein, meine Exis österreichische Existenz kosten wird, ist nicht mehr sehr wahrscheinlich. O ...... fenen Beruf und dadurch wohl auch includiert die Existenz in Österreich , unmöglich machen wird, darüber bin ich im Unklaren. ...

Arturo Lambri an Arthur Schnitzler, [28. 9. 1900]

... ire avoir le droit de traduire les œuvres des jeunes auteurs autrichien – J ’ ai e lu ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 18. 10. 1900

... rschen wie in den Hofräthen, der Himmel über dem ganzen echt oesterreichisch – nur die Gestirne kommen mir sozusagen ...

Hermann Bahr: Der Schleier der Beatrice, 5. 12. 1900

... rden, durch ein Werk erreichen wird. Man sollte meinen: Alle Oesterreicher müßten dabei sein, ihm mit Leidenschaft zu helfen, es ihm z ...... illparzer’s »Weh’ Dem, der lügt« nach – immer haben sich die Oesterreicher mit Erfolg bemüht, jedes Talent an seiner ganzen Entfaltung ...... n Entwicklung nicht gekommen. Es ist schon ein Vergnügen, in Oesterreich ein Dichter zu sein. ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 5. 7. 1901

... , den gemütlichen Naderer, der eigentlich der Grundtypus des Östreichers zu sein scheint, was irgendwie sehr tief mit dem Katholicis ...

Hermann Bahr: Der Grillparzerpreis, 23. 1. 1902

... Form – das sagt dem Germanisten zu, der in jedem gebildeten Oesterreicher steckt. Er verhält sich kritisch zur Gesellschaft, ihre Grö ...... gen seine Berufung zur höchsten litterarischen Ehre, die der Oesterreicher zu vergeben hat, öffentlich nichts sagen. Aber – ...... gert haben. Nun, das könnte ja auch anderswo vorkommen. Aber österreichisch ist es, einem Menschen, der einem nicht paßt, einfach das T ...... den Grillparzerpreis nur dadurch verdient, daß er nicht der österreichischen Armee angehört. ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 17. 3. 1903

... en den Ltnt. Gustel vorbrachten: ein Jude sollte doch keinen oesterr. Ltnt. schildern!– ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 2. 8. 1903

... sich mit solchem Gesindel herumzuschlagen, und auf die recht östreichiche Neigung der Guten, sich still abseits zu halten. Dadurch is ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 30. 10. 1903

... en Uhr telephoniert hat, in einer Sitzung des Vorstandes des Östreichischen Journalistenbundes sei berathen worden, ob die Tatsache, da ...

Tagebuch von Josef Redlich, 3. 11. 1903

... g und die minores dii mit tiefer Verachtung der misera plebs Österreich »vorwärtsbrachten«. Und doch muss auch jetzt wieder eine Re ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 3. 11. 1903

... Haberfeld bei mir, der ein Werk »Studien u. Bilder aus Östreich« beim Verleger Edlinger plant, ich soll ein Bändchen Barock ...

Hermann Bahr beim Ministerpräsidenten, 5. 11. 1903

... axis sei dies nun einmal unvermeidlich. Wenn manche Werke in Oesterreich verboten sind, die in Deutschland ...... Deutschland verboten, die in Oesterreich erlaubt sind. ...... merkte sodann, daß der »Reigen« in zehntausend Exemplaren in Oesterreich verbreitet und daß es höchst unwahrscheinlich sei, daß zu d ...

Julius Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 11. 1903

... orten zu können glaube. Der Titel Primararzt ist fast nur in Oesterreich üblich. In Deutschland he ißen ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 29. 11. 1903

... auf mein Hauptthema, worin ich das Zeichen sehe, daß es mit Ostreich aus ist: nemlich daß in kräftigen Nationen jeder den andere ...... Und ich, wieder von Östreichs Elend sprechend, zeige daran, wie wir für einander völlig z ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 30. 11. 1903

... schon für meinen Humor fürchten muß, ungeheuer angeekelt vor Östreich. Vielleicht wird sich das in einem Aufsatz »Das Ende« für H ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 31. 12. 1903

... Kleine Stadt in Östreich. In den Vierziger Jahren. ...... ubt verboten , was man in Östreich erlaubt, freigegeben hat. ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 1. 2. 1904

... er alles im Berliner Ton vorgetragen wünscht und mir meinen östreichischen so wenig verzeihen kann als den Franzosen ihren. Er gilt mi ...

Stephan Epstein an Hermann Bahr, 15. 2. 1904

... d was das deutsche oder öster . Publikum als Paris er ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 16. 3. 1904

... Spöttelgasse 7 Αυστρία ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 5. 8. 1904

... g der alte Lausbub ist;– Frl. Rothenstein, Leo Vanjung; Frl. Fichtengoltz, und eine Cousine von Vanjung, Großmutter, Ärztin, unterric ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 2. 9. 1904

... , ich wäre gern zu Ihnen gegangen, aber ich habe wieder jene östreichische Gêne gehabt, die uns fürchten lässt, den Argwohn der Mensch ...... ihn oder für sie das Geringste getan. Das ist das specifisch Östreichische. Entweder: »gewiß ist das ungerecht, aber Sie werden das ni ...... Oder wenn ich, beim Grafen Milewski, fragen: »also dürfen in Östreich Grafen auf uns ungestraft schießen?«, mir antwortet: »für s ...... igen Ruf getäuscht, nirgends ahnt, an Harden eine Serie »aus Östreich« zu schreiben, da doch unsere dem Abonnenten nachjagenden Z ...... en, da doch unsere dem Abonnenten nachjagenden Zeitungen den Östreicher immer nur so schildern, wie er sich gern sehen möchte, um s ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 30. 9. 1904

... ; Buchhändler; Schneider, Theaterkasse, Mandl (Wäsche); dann Fimpel (Schneider) mit O. zusammengetroffen; mit diesem F. zu Gern ...... dann Fimpel (Schneider) mit O. zusammengetroffen; mit diesem F. zu Gerngroß wegen Stoffen.– ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 6. 11. 1904

... eben soll; er und Schönberg interessieren mich jetzt von den Östreichern am meisten) aus dem Wunderhorn, ebenso für Ansorge, über de ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 13. 12. 1904

... bedeutendster Dramatiker Oesterreichs ...

Hermann Bahr: Der Puppenspieler, 13. 12. 1904

... i Grillparzers und Stifters altösterreichischer Weisheit der Beschwichtigung und Entsagung wären: ...... niert wirkt. Eine Gesinnung, mit der sich auch Hebbel, durch Oesterreich gebrochen, betrogen hat: Kraft oder Schönheit gehört in uns ...

Arthur Schnitzler an Felix Salten, 18. 1. 1907

... nfieberfeuill. erster Rang. Was hilft’s? Oesterreich ist das Land des Verhallens. ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 19. 1. 1907

... Bahr und Salten zu Tisch. Salten der Oesterreicher und Preußenfeind. Polit. Discussion, die sich ins unfasslic ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 20. 4. 1907

... lung« aus.– – Ich constatirte die halb unbewußte Hetze gegen Oesterreichertum in Berlin , wovon B. ni ...

Hermann Bahr: Schnitzler, [nach dem 3. 6. 1908?]

... Das Zusammenklingen aller östreichischen Töne. Ob Sie solche Augenblicke kennen, wo man Jemanden, de ...... nicht. | Engländer .| An Östreichern empfindet der Deutsche das Abweichende nicht als characteri ...... eristische Besonderheit, sondern als Fehler. Immer Lust, von Östreich zu erzälen. ...... Schnitzler, mit der großen Sehnsucht nach dem neuen Östreich, gedämpft durch eine wehmütige Liebe und Zärtlichkeit für d ...... st aus. Cigaretten. Aufgeregte Stille. Verteilg und Entdeckg Östreichs. ...... deren jeder von diesem Verhältnis ihrer Generation zum alten Östreich nur eine Seite darstellen, Schnitzler rund herum, alle Töne ...... r selbst zu sein) u. darum Erbitterung gegen das alte starre Östreich ebenso wie Rührg über dieses. ...

Hermann Bahr: Tagebuch. 10. Juni, 6. 11. 1908; mit Anmerkungen von Arthur Schnitzler, [11.–13.] 11. 1908

... einer Art nicht gestört. Dieses kommt wohl daher, daß ihm um Oesterreich leid ist. Während ich finde, daß um dieses Oesterreich, das ...... hm um Oesterreich leid ist. Während ich finde, daß um dieses Oesterreich, das einem leid tun kann, nicht schade ist; jenes Oesterrei ...... esterreich, das einem leid tun kann, nicht schade ist; jenes Oesterreich aber, das wir lieben, haben wir in uns selbst, und es wird ...... r ist es die Freiheit von Flüchtlingen, die wir wollen? Wird Oesterreich frei, wenn man sich von ihm frei macht? Und an die Kraft de ...... recht, kann ich nicht mehr glauben. Still gearbeitet wird in Oesterreich seit hundert Jahren; und es ist noch immer still. ...... er nicht verstehen. Erstens teilt er den Irrtum der Juden in Oesterreich, als ob ihr Fall ein besonderer wäre. Das ist er nicht. Sie ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 6. 1909

... ügen und Interesse; obzwar beinah jeder Satz ein Unsinn ist. Österreich, Menschen, Gestalten, Werke, – fast alles sieht er falsch; ...

S. Fischer an Arthur Schnitzler, 27. 5. 1910

... vielleicht nicht zu haben sein wird. Wer käme denn sonst von österreichischen Kritikern in Betracht? Sie haben einmal geschrieben, dass J ...

Brahm an Arthur Schnitzler, 27. 12. 1911

... rappierendes, aber ich halte sie für günstig und praktisch, » österreichischer Abend«, oder von Zill im Zillertal ...

Arthur Schnitzler: Max Burckhard, April 1912

... n Massnahmen ausgesetzt. Er hielt überdies damals, da er den österreichischen Behörden nun einmal nicht traute, eine zwangsweise Vorführu ...

Hermann Bahr: Glückwunsch, Mai 1912

... niert wirkt. Eine Gesinnung, mit der sich auch Hebbel, durch Österreich gebrochen, betrogen hat: Kraft oder Schönheit gehört in uns ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 8. 1913

... , die um Kralik herum sind jetzt die merkwürdigsten Leute in Oesterreich, und ähnlichen Stiefel.– ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 6. 1914

... Sinne, muss ich sagen); und da der Verlag doch gern auch aus Oesterreich etwas in der Art möchte vorweisen können, so fiel mir ein, ...

Stefan Zweig an Hermann Bahr, [9. 9. 1914?]

... en Sodomiter fünfzig Unschuldige verhaftet werden mögen: was Österreich durch Spionage in seinen militärischen Actionen Erschwerung ...... urück in die Fülle des Unabwendbaren, dessen Flut jetzt ganz Österreich , die ganze Welt überströmt, jede Schwelle netzt und bis zu ...

Arthur Schnitzler an Victor Barnowsky, 18. 11. 1914

... Dogma vom Heldentum, noch das etwas brüchige Verständnis für Österreichertum, Wien ertum und – Mensc ...

Arthur Schnitzler: [Zu den Diagrammen], 11. 6. 1915

... für morgen bevorstehend und als wüsste Bahr nicht, dass der österreichische Generalkonsul während des Krieges nicht in ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 12. 1915

... ncaré.– Neue Reichtümer, etc. (Mit Salten über Deutschland – Oesterreich, anläßlich der Beschimpfung ...

Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 9. 12. 1915

... Wirkung nicht versagt hat, wo von vornherein für spezifisch österreichische Verhältnisse kein besonderes Interesse regsam sein dürfte, ...... ise angegriffen. Man hat nämlich bei uns (in Deutschland und Österreich) ein neues kritisches Maß für Kunstwerke entdeckt, den Welt ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 1. 8. 1916

... m. Hugo, consultirt mich »ärztlich« wegen Christiane. – Über Oesterreich (»Ich bin ja gewissermaßen Patriot –«), Conrads Unschuld an ...... Krieg im allgemeinen und besondern. Flüchtlingsgeschichten. Oesterreichisches.– ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 28. 10. 1916

... ssermann – als weichlich u. dgl. ab. Verachtung des Wiener-, Oesterreichertums. Ihre Überwindung der Psychologie. Ihr (verlogenes) Interes ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 26. 5. 1917

... nd von Stephis Tod.– Über Fr. Adler und Bahr – als Typen von Oesterreichern – der Jude – der Christ. Das »Kernlose« als Charakterist. B ...

Josef Redlich an Hermann Bahr, 2. 2. 1918

... gesichert haben: während das Wiener Judenthum die alte österreichische Kultur hauptsächlich zersetzt, karrikiert und unfrucht ...... etwas Neues und Lebenskräftiges zu setzen. Freilich, in der österr. Industrie haben die Juden durchwegs die führende Rolle gesp ...... ielt, sie sind darin und im ganzen modernen Wirtschaftsleben Oesterreichs noch ganz anders die Führer und Schöpfer d gewesen als ihre ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 3. 1918

... irgendwie die Beziehungen F.s zu mir, seines Verlags, zu den deutschoesterr. Dichtern zu krönen scheint.– ...

Arthur an Olga Schnitzler, 22. 8. 1918

... e druckt schon – aber was? – 4 Bücher – nicht eins von einem oesterr. Autor!!! – (Unter uns!) Die Papierzentrale schreibt an ihn ...... hriftsteller u einen andern Oesterreicher zu engagiren. (Ich höre die Gespräche in ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 15. 9. 1918

... – O du mein Oesterreich.– Mir ist die Sache nicht unlieb. Es verkehrt sich am beque ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 16. 9. 1918

... Bahr ev. Ministerpraesident – Warum nicht?– Wir leben ja in Oesterreich.– Die Familie Z. – Otto und Gr. G.;– Maltschi und E.;– die ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 18. 9. 1918

... . die Bahr-Sachen, woraus sich ein allgemeines Gespräch über Oesterreich und meine liter. Stellung hier, meine Burgtheaterschicksale ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 20. 9. 1918

... kommend, wieder an die Westfront ziehend, sich über Österreich informieren will, zwischen dem u Pre ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 28. 10. 1918

... r Unruhen brachte, und der Parlamentsaufregung anläßlich der oesterr. Separatfriedensbitte.– Dr. Rudi Kfm. und Frau; Fr. Wohlgemu ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 7. 12. 1918

... n die Zukunft Wien s und Deutschoesterreichs.– Über Differenzen Bahr – Hugo ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 1. 1. 1920

... ahrscheinlich Mai; voraussichtlicher Sturz der Sozialisten.– Oesterreichs liter. Zukunft in Frankreich. ...

Arthur Schnitzler an Werner Richter, 30. 12. 1920

... in jeder Hinsicht fragwürdigen Wiener Verlag erschienen), in Österreich erfolgte keine Konfiskation, hingegen zahlreiche Angriffe i ...

Hermann Bahr: Arthur Schnitzler zu seinem 60. Geburtstag, Mai 1922

... dort wo wir jetzt sind, wo vor einiger Zeit noch unser altes Österreich war? Nun, ich vermute: da wird in hundert Jahren wieder jen ...... ar? Nun, ich vermute: da wird in hundert Jahren wieder jenes Österreich sein, wenn auch vielleicht ein bißchen anders, ein bißchen ...... n, Denkweisen, Lebensarten des sanften Abendrots, in dem das Österreich der Vorwelt verglomm, durchforscht haben wird, wird man sic ...... eß, sichert Dir ihre Zukunft: als ein rührender Abschied von Österreich leben sie, so lang ein dankbares Erinnern an die Kaiserstad ...

Hermann Bahr: Brief an Arthur Schnitzler, Mai 1922

... Gruß an Österreich ...... Jahren haben Romantiker den letzten Versuch eines lebendigen Österreichs gewagt. Er wurde mit Recht Restauration genannt: Herstellun ...... gab, schon seit dem Barock nicht mehr. Und alle Dichtung in Österreich, wie sie sich auch immer geberden mochte, blieb fortan roma ...... nzen Epoche Franz Josefs: ein schöpferisches Nichts zu sein! Österreich, das wirkliche, war weg und diese Unwirklichkeit trug die s ...... einer Existenz nicht aus sich heraus, sondern auf etwas los. Österreich war schon seit hundert Jahren vorbei, es ist mit Karl VI. b ...... dem man noch hätte leben können. So sieht sich seitdem jeder Österreicher unablässig angstvoll nach etwas um, auf das hin er leben kö ...

Arthur an Olga Schnitzler, 26. 6. 1922

... e Getriebe hier, die Parteigesindelei rechts u links, an der Oesterreich zu Grunde geht – (viel gründlicher als an ...

Hermann Bahr: A Letter From Germany, Dezember 1922

... n, saw the Hippocratic lines in the soft face of our amiable Austrian heedlessness. The charm of his plays as well as of his stor ...... as well as of his stories lies in their unforced gaiety. The Austrians retained this characteristic even when the other German tri ...... dy. But to-day we know that the dark shadows surrounding the Austrian lightheartedness of his characters were the most genuine pa ...... d Imperial city on the Danube. After all, it always has been Austria’s destiny to find its fulfilment only in art. In Mozart, Sc ...... sented a reality beside which even the historical reality of Austria grows pale and sketchy. The life of Austria was perhaps alw ...... rical reality of Austria grows pale and sketchy. The life of Austria was perhaps always only a rehearsal for its works of art. I ...... arsal for its works of art. It is thus that we few remaining Austrians whose Fatherland disappeared beneath our feet seek to comfo ...

Olga an Arthur Schnitzler, 23. 2. 1923

... icht umhin kann, zu constatieren, ist das gewisse Allgemeine Oesterr. Element, eine Lähmung, die vom staatlichen ausgeht, eine Re ...... ihre Stellung zu Musik: sie ist (charakteristischer Weise in Oesterreich am stärksten) auch nur innerhalb gewisser Bedingungen »erla ...

Rudolph Kayser an Arthur Schnitzler, 21. 3. 1923

... tages Hermann Bahrs erscheint unser Juniheft als Sonderheft » Oesterreich«. Ich wäre überaus erfreut, in diesem Heft auch einen Beitr ...

Arthur Schnitzler: [Brief an Hermann Bahr], [Anfang Juli] 1923

... ieben haben und dass der schwankende Begriff eines geistigen Oesterreich, um dessen Aufhellung sich Wenige so sehr bemüht haben ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 12. 7. 1923

... Nm. Hr. Feuer, entwarfen den Rekurs gegen die Erwerbsteuervorschreibung; ...

Arthur an Olga Schnitzler, 27. 11. 1923

... ießen ist Bei aller »Sanirung« – man thäte Unrecht, sich in Oesterreich schon völlig außer Gefahr zu glauben. Aber im ganzen ist di ...

Arthur Schnitzler: Aus dem Tagebuch von Hermann Bahr, 31. 3. 1929

... » doch dass sie jetzt bis in die kleinsten bayrischen und österreichischen Landorte hinein vom Volke verehrt wird, ja dass in keiner D ...

Arthur Schnitzler an Heinrich Schnitzler, 13. 4. 1929

... Vent , mir unbekannt, höchstes Dorf Oesterreichs –?, – soll sehr schön sein; ich glaube Wohlgemuts wohnen do ...

Hermann Bahr: Tagebuch 10. Januar, 26. 1. 1930

... hrt Deutschland und wir Oesterreicher freuen uns dieser Ehrung neidlos mit, aber insgeheim fragt ...... immer, wenn auch bloß in aller Stille, sozusagen verschämt, Oesterreicher gibt. Da Hofmannsthal uns vor der Zeit erlosch, wäre für de ...... ht, für sich zu werben oder auch nur sich zu melden ist ganz unösterreichisch, wir verzichten eher auf unser gutes Recht, um nur ja nicht ...... Schweden aber meinen vielleicht, daß Oesterreich ja längst zu Deutschland gehört. Es gibt Deutsche, die ders ...... lein dieser Titel schon meinen unerschütterlichen Glauben an Oesterreich offenbart, vielleicht sogar aufdringlicher, als guter Gesch ...... den Kritiken immer wieder lese, daß ich für einen »Anschluß« Oesterreichs an Bayern werbe und auf ihn hoffe! Das österreichische Innv ...... traße bereits der Balkan beginnt. Mein Roman spielt in einer österreichischen Kleinstadt, die sich noch wehrt, entwurzelt zu werden, doch ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 17. 3. 1930

... wenig ich den Nobelpreis kriegen werde, so wenig hab ich in Oesterreich zu sagen, sonst hätt ich dich längst wieder ans Burgtheater ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 20. 3. 1930

... en oder doch retten zu können. Um diese Zeit begann auch die österreichische Währung schon zu wanken. Das bischen »Vermögen«, das mir me ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 7. 9. 1931

... licht versagt von Tag zu Tag immer mehr und zum »Ausgleich« ( Österreicher gleichen immer aus) bin ich taub und werde täglich tauber. ...

Hermann Bahr: Artur Schnitzler. Nachruf, 25. 10. 1931

... , deren Ergebnis alle Hoffnungen Oesterreichs knickte. Seit Oesterreich im Abendland nicht mehr mitzuspre ...... , deren Ergebnis alle Hoffnungen Oesterreichs knickte. Seit Oesterreich im Abendland nicht mehr mitzusprechen oder gar mitzuwirken ...

Hermann Bahr: Persönliche Erinnerungen an Arthur Schnitzler, 6. 11. 1931

... e seiner Werke, gleich neben der »Flucht in die Finsternis«. Oesterreicher werden ja sehr selten nach Gebühr geschätzt, sie gehen eine ...

Olga Schnitzler: Spiegelbild der Freundschaft, 4. Kapitel, 1962

... Seiner Ansicht nach hätten die jungen Österreicher mehr Talent als die Deutschen – ihm sei zum Beispiel Schnit ...... ner aufeinander schimpften. Am Nichterkanntwerden gingen die Österreicher zugrunde. Nicht allein das; sie bewunderten nur, was aus de ...... Unter den vielen freundlichen Briefen, die kommen – auch von österreichischen Offizieren sind welche darunter – ist einer von Hermann Bah ...... erboten, sagt Bahr; er meint: die Persönlichkeit. Sie war in Österreich nie gern gesehen. Dem Beispiel seines Herrschers folgend, i ...... Bahr hört prophetisch das ferne dumpfe Schüttern, das dieses Österreich untergraben will. ...... In die Lustigkeit unseres alten Österreich klingt ein Schluchzen, aus der Ferne ...... h dem Morgen. Das ist die Gebärde seines Landes nicht, jenes Österreich , das dämmernd ruht, in sich geschlossen, rund in sich zurüc ...... nglichkeit; in ein Reich, das nicht von dieser Welt ist, ist Österreich hineingeraten. ...... rcks, und Bahr sollte im Namen der deutschen Studentenschaft Österreichs dem vergötterten Kanzler eine Rede überreichen. ...... Österreichs in Empfang nehmen sollte. ...... esser beweisen, als wenn sie ihre ganze Kraft einsetzten, um Österreich stark zu machen. Deutschland rechne auf diese Jugend, es br ...... eutschland rechne auf diese Jugend, es brauche sie – aber in Österreich. Ein mächtiges Österreich sei Deutschland unentbehrlich. Da ...... e Jugend, es brauche sie – aber in Österreich. Ein mächtiges Österreich sei Deutschland unentbehrlich. Das alles war in kühlem Ton ...... chen Vorteil das deutsche Wesen denn davon hätte, wenn diese österreichische Spielart daraus verschwände, diese Eigenart, die sich gerad ...... Wenn Österreich nicht existierte, müßte man es erfinden. ...... der große Nothelfer der österreichischen Kunst ...... seine Stimme diesen fast drohend ernsten Klang, als wenn er Österreich heraufbeschwört. » Es ist das Österreich ...... Es ist das Österreich der Vergangenheit mit seinem Drang und seiner Macht zur Zuk ...... es wird entscheidend sein, entscheidend für Deutschland und Österreich – für beide – doch entscheidend auch für die Welt, ob diese ...... – für beide – doch entscheidend auch für die Welt, ob dieses Österreich endlich zur G ...... erte Anrufung seiner innersten Instinkte hat er sich von der österreichischen Vergangenheit frei gemacht; ganz frei freilich erst, seit e ...... , wohin es ihn verschlagen hat – damit sein österreichisches Schicksal sich ganz rein erfülle – schreibt er im Jahre 193 ...... Das Schicksal Österreichs ? Gewiß, es hat sein Werk bedingt, geformt, sein Leben leich ...

Die Korrespondenz Hermann Bahr – Arthur Schnitzler

... gerettet werden und konnte noch nach dem ›Anschluss‹ Österreichs 1938 nach ...

Nachwort

... tellen. Nur für Bahr selbst kann seine 1908 begonnene Reihe » Österreichischer Romane« als Beweis herhalten, dass er auf der Suche nach ei ...... er Tagblatt im Sommer 1930 veranstaltet, um die berühmtesten Österreicher zu ermitteln. Schnitzler landet unter den Künstlern auf Pla ...... Deutschen Reich und in Österreich publizierender Autor, der einen Roman (Die gute Schule, 189 ...... zwei Jahren ihres Erscheinens das wichtigste Medium neuerer österreichischer literarischer Tendenzen.Zur (nur unvollständig erfolgenden ...... ungsrolle zugesteht, erwähnt er unter dem Schlagwort »junges Oesterreich « und nach Nennung der Wiener Freien Bühne ...... Wien er Gruppe als spezifisch › österreichisch ‹ geschieht durch eine literarische Bewegung, die sich als › ...... hrs, in denen er die jüngsten literarischen Entwicklungen in Österreich denen in Berlin vorzie ...... h aber über die Jahre zunehmend zu einer Literaturgeschichte Österreichs der unmittelbar vergangenen Jahre.In Die Toten schweigen ve ...... l-Programmatik zum genuin politischen Anspruch einer eigenen österreichischen – von Deutschland abge ...... Wien s, sondern um eine Literaturgeschichte Österreichs und damit im höheren Sinn darum, Österr ...... sterreichs und damit im höheren Sinn darum, Österreich als Gegenpol zu Deutschland ...... In Österreich ist ihr ›standing‹ schwieriger, weil sie von offiziellen St ...... Lob bleibt eine Ausnahme, den nächsten Roman in Bahrs Reihe österreich ischer Romane – O Mensch –, kann er nur mit einer Latte an A ...... kommene Kaiser Karl, der von aussichtslosem Posten versucht, Österreich - Ungarn zu retten, und ...... Wien s an die Schnittstellen der österreichischen Kulturinstitution gelangt – und dementsprechend enttäuscht ...... Zeit am Burgtheater kam in mehrfacher Hinsicht zu spät: für Österreich , das durch die Niederlage im Weltkrieg sich selber nicht me ...... elber nicht mehr glich, für die Entwicklung einer spezifisch österreichischen Literaturströmung, der Bahr zu dem Zeitpunkt schlichtweg ni ...... ihn aber die Verortung des Werkes Schnitzlers innerhalb der österreichischen Kulturgeschichte, die – zentrales geistiges hobby-horse sei ...... ktaufnahme ist, dass Bahr in seiner Kolumne gefordert hatte, Österreich müsse auch einmal bei der Nobelpreis-Vergabe berücksichtigt ...

Editorische Richtlinien

... ustreichen. Bis zur Orthographischen Konferenz 1901 wich die österreichische Rechtschreibung von der im Deutschen Re ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 23. 11. 1891

... . In: Le Matin, Jg. 8, Nr. 2810, 9. 11. 1891, S. 2 steht, in Österreich habe sich eine literarische Gesellschaft gegründet. »La jeu ...... La jeune cercle autrichien compte déjà nombre d’écrivains de talent et pleins d’avenir ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 23. 3. 1897

... (Loris), ein interessantes Talent des modernen Oesterreich , und Georg Hirschfeld , dessen ›Mütter‹ ...

Kommentar zu: Aufzeichnung von Hermann Bahr, [Juli 1922?]

... Abänderungen gefallen lassen und das ›Elaborat‹, wie man auf österreichisch so schön sagt, erschien dann, mit ›erläuternden Bemerkungen ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 10. 11. 1903

... nlichkeit Artur Schnitzlers. Er führt an, daß Schnitzler als österreichischer Dichter auch im Ausland stets an erster Stelle genannt werd ...

Kommentar zu: Stefan Zweig an Hermann Bahr, [9. 9. 1914?]

... ić wurde am 26. 7. 1914, also noch vor Kriegsbeginn, von der österreichischen Behörde in Dubrovnik unter der Beschuldigung großserbischer ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 12. 1915

... heute noch an die Überlegenheit jener sogenannten österreichischen Kultur, sei es nun Theater oder Kunstgewerbe oder sind nich ...

Kommentar zu: Karl Kraus an Arthur Schnitzler, 22. 1. 1893

... en, der nach diesem Büchlein sich mit Bahr messen könnte; in Oesterreich käme nur noch Arthur Schnitzler in Betracht. ...

Kommentar zu: Hermann Bahr: Artur Schnitzler. Nachruf, 25. 10. 1931

... ziert, ist unklar. Bei der Schlacht am 3. 3. 1866 erlitt die österreichische Armee eine durch ihre außen- wie innenpolitischen Implikati ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler: Max Burckhard, April 1912

... an der bair . oest . Grenze Burckhard auf dem Rad uns entgegen, kurzes Gespräch ...

Kommentar zu: Arthur an Olga Schnitzler, 26. 6. 1922

... as mehrere deutsche und österreichische Zeitungen nach dem 18. 6. ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 13. 12. 1904

... Deutschösterreichs bedeutendster Dramatiker ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 19. 5. 1917

... Am 28. 4. 1917 zu » Österreich über alles«, gehalten »zugunsten des Piusvereins und der Ve ...

Kommentar zu: Hermann Bahr: Tagebuch 10. Januar, 26. 1. 1930

... hädel ist – analog zum Bauernschädel – eine in weiten Teilen Österreichs gebräuchliche, abwertende Bezeichnung für einen sturen, zum ...

Kommentar zu: Siegfried Trebitsch an Hermann Bahr, 2. 2. 1904

... Bahr war daran beteiligt, dass eine erste österreichische Aufführung von Gerhart Hauptmanns Die Weber möglich wurde. ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 28. 11. 1896

... nnte erst 1901, Die Weber von Gerhart Hauptmann erst 1904 in Österreich aufgeführt werden. ...

... ren Textstelle über das Aufkommen der modernen Strömungen in Österreich zu späterer Zeit hinzugefügt. Die Jahreszahl dürfte auf uns ...

Felix Salten an Arthur Schnitzler, 8. 8. 1892

... u. schreiben Sie bald, auch wie es mit jenem Engagement nach Deutschld. steht. ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 9. 10. 1892

... hren so! – Bahr: Die Oesterreicher haben mehr Talent als die Deutschen.– Ich bin ihm z. B. lieber als Hauptmann e ...

Hermann Bahr: Burckhard und Fulda, 20. 1. 1893

... durch die deutschen Autoren verlangt – » deutsch « heißt hier: vom Leipziger Platze bis zur Mohrenstraße. Wer ...

Hermann Bahr: Das junge Oesterreich. II, 27. 9. 1893

... h nichts mit den naturalistischen Experimenten der »jüngsten Deutschen« gemein hat. Es will vielmehr, da nun einmal unser Leben au ...... ein hat. Es will vielmehr, da nun einmal unser Leben aus der deutschen Entwicklung geschieden und heute der deutschen Cultur nicht ...... Leben aus der deutschen Entwicklung geschieden und heute der deutschen Cultur nicht näher als irgend einer anderen ist, den Anhang ...... tur nicht näher als irgend einer anderen ist, den Anhang der deutschen Literatur verlassen und nun aus der eigenen Art auch eine e ...... zosen, seit Bourget und Barrès, haben das jetzt erkannt. Die Deutschen kümmern sich nicht. Bei uns ist Loris der Einzige, der imme ...

Hermann Bahr: [Über das Burgtheater], [Ende der Theatersaison 1893/1894?]

... zu versuchen – dazu ist seine Position nicht fest genug. In Deutschland fehlt neues. An Hauptmann hat die Burg ...

Friedrich Michael Fels an Arthur Schnitzler, 6. 11. 1894

... Hermann Bahr hat den Artikel »Skandinavien in Deutschland « abgelehnt, weil er nicht aktuell genug sei und deshalb vor ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 21. 8. 1896

... . a. »Fühlen sie sich verbrüdert mit den jungen Künstlern in Deutschland?–« Über Kainz, Brahm (dessen Häßlichkeit »wie eine Kröte!«) ...

Hermann Bahr an Georg Brandes, 8. 10. 1896

... gehörend, das im kommenden Winter zum ersten Mal in deutscher Sprache publiciert werden soll. Sie hat mir geschrieben, ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 28. 3. 1897

... wohlth. Zweck (Frau Curt) ...

Arthur Schnitzler an Gerhart Hauptmann, 15. 7. 1899

... setzen lassen. Wir hätten Oesterreich zu vertreten. Was nun Deutschland anbelangt, so hätte Prof. Singer keinen lebhaftern Wunsch, ...... sich vorläufig an keinen andern Dichter oder Schriftsteller Deutschlands wenden, da man im Falle einer Zusage Ihrerseits jedenfalls ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 30. 12. 1901

... ommen möchte. Ich leide sehr unter meiner Erfolglosigkeit in Deutschland und bin schon so bescheiden geworden, daß ich es als einen ...

Hermann Bahr: Der Grillparzerpreis, 23. 1. 1902

... tleben ist bei uns sehr beliebt, mehr als irgend ein anderer deutscher Autor. Er hat Goethe ...

Arthur Schnitzler an Hugo von Hofmannsthal, 26. 6. 1903

... . Ich wünschte bald zu hören wie weit Sie gediehen sind. Die deutschen Schall u Raucher sah ich v ...

Hermann Bahr beim Ministerpräsidenten, 5. 11. 1903

... Oesterreich verboten sind, die in Deutschland erlaubt sind, so sind umgekehrt manche Werke in ...... erlaubt sind, so sind umgekehrt manche Werke in Deutschland verboten, die in Oesterreich ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 10. 11. 1903

... respondenzkarte, Auskunft geben, ob der Titel »Primarius« in Süddeutschland üblich ist und wie jemand, der bei uns Primarius heißt, in ...... d üblich ist und wie jemand, der bei uns Primarius heißt, in Norddeutschland genannt wird? Brahm weiß es nicht und gibt ...

Julius Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 11. 1903

... Oesterreich üblich. In Deutschland he ißen die Abtheilungs ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 5. 2. 1904

... den Cassian und bedaure nur, daß die blöden Deutschen für solchen arglosen und rein sinnlichen und darum künstler ...

Stephan Epstein an Hermann Bahr, 15. 2. 1904

... g schneller gehen, wenn ich von Seiten meiner »Confrères« in Deutschland etwas mehr Unterstützung hätte; »etwas mehr« ist nicht das ...... Dies dürfte ja auch das Publikum interessiren. Denn daß die deutschen Korrespondenten in Paris ...... ser jeder Fühlung stehen, wissen Sie wohl selbst und was das deutsche oder öster . Publikum a ...... Könnte es Ihrem Einfluß – da ich ganz ausserhalb des deutschen Mouvements stehe – möglich sein, mir durch Ihre Verwendung ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 23. 10. 1904

... . ist jetzt so ziemlich der beliebteste dramatische Autor in Deutschland – nur seine Stücke mögen die Leute nicht. ...

Hermann Bahr: Zwischenspiel, 13. 10. 1905

... en, vor größeren Werken. Aufatmen und Ausrasten. Pause. Kein Deutscher unserer Zeit ist auf der Bühne im Geistigen weiter gekommen ...... d abzubrechen. Noch viel mehr menschlich: er ist der einzige deutsche Schauspieler jetzt, der den guten Wien ...

Hermann Bahr: [»Der zerbrochene Krug« und »Der grüne Kakadu«], 15. 10. 1905

... r den Denker, als für den Zuschauer. Der Unterschied unserer deutschen Landsmannschaften zeigt sich da sehr deutlich. Die märkisch ...... sche Charakteristik entspricht dem märkischen Grundtone. Die norddeutsche Komik steht eben der Kaustik viel näher, als die süddeutsch ...... orddeutsche Komik steht eben der Kaustik viel näher, als die süddeutsche. Aber auch im Norden mußte dieser durch die Romantiker berü ...... auf die Knochen. Er ist viel zu breit für die Szene. Und dem Süddeutschen ist ein Körper ohne Fleisch ein mißlich Ding. ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 11. 3. 1907

... eutet hat. Es ist wirklich geradezu lächerlich, dass sich in Deutschland noch kein Theater an das Stück gewagt hat. Die Kammerspiele ...

Hermann Bahr: Schnitzler, [nach dem 3. 6. 1908?]

... Engländer .| An Östreichern empfindet der Deutsche das Abweichende nicht als characteristische Besonderheit, s ...... Ausgeschieden aus der deutschen geistigen Entwicklung. Bildg wird Luxus Auserwälter. Dies s ...

Hermann Bahr: Tagebuch. 10. Juni, 6. 11. 1908; mit Anmerkungen von Arthur Schnitzler, [11.–13.] 11. 1908

... it im Gemüt und macht uns das Blut dick. Darin sind wir gute Deutsche, denn deutsch ist es, an nichts tiefer zu leiden als an sei ...

Arthur Schnitzler an S. Fischer, 17. 12. 1910

... Anatol-Abschluß gelungen ist. Haben sich andere deutsche Städte schon gemeldet? Man sollte denken. ...

Hermann Bahr: Das weite Land, 15. 10. 1911

... nimmt den Hofreiter ernster, schwerer, auch sagen wir: deutscher, als er wohl ist, und schmeichelt damit allen Hofreitern im ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 28. 9. 1912

... . Ich vagabundiere durch die Welt (zunächst von hier nach Deutschland, sechs Wochen Vorlesungen, dann nach Ro ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 7. 10. 1913

... Bei Julius, Altmanns, Cronbachs, Dr. Paul Wengraf, der einiges humoristische vorliest (daru ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 9. 10. 1913

... Aenderung der Situation (?) durch die zahlreichen Erfolge in Deutschland, jetzt auch an Hoftheatern. ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 6. 1914

... Wie Dir ja bekannt ist war der »Reigen« bisher in Deutschland ein verbotenes Buch. Nun soll von dem Verlag J. Singer Co. ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 12. 1915

... würdigste? Poincaré.– Neue Reichtümer, etc. (Mit Salten über Deutschland – Oesterreich, anläßlich der Beschimpfu ...... n Haupt und Gliedern bedarf, um fortan im Geiste einer neuen deutschen Weltkultur ernsthaft bestehen zu können«.) ...

Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 9. 12. 1915

... zu nennenden Weise angegriffen. Man hat nämlich bei uns (in Deutschland und Österreich) ein neues kritisches Maß für Kunstwerke ent ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 27. 1. 1916

... Konstantinopel . Mißhelligkeiten zwischen Deutschen und Bulgaren (?).Der deutsche Kaiser über einen baldigen Fr ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 16. 9. 1918

... war 4 Monate Schweiz. Politisches. Amerikanische Propaganda. Deutschenhaß.– Hoffnungslosigkeit.– Von Unruh. Persönliches. Seine bevor ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 20. 10. 1918

... Schmidls und Sgals. Politisches. Allerlei schlimmes über die Deutschen.– ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 10. 1918

... omwell.– »Wir stehn mitten in der Revolution.« Übelstes über Czernin –) Das schöne Haus, Bilder, Photographien, ...... – Wilsons Note;– im Grunde verlangt er Deutschlands Capitulation. Ich war tief bedrückt.– ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 5. 11. 1918

... ftragt ihn zu warnen.– Über die Entente Bedingungen. Daß der deutsche Kaiser noch nicht abdankt, ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 12. 1918

... ssler getroffen, politisches Gespräch. Ganz für Anschluss an Deutschland; nennt die Czechen ein Sklavenvolk; schimpft auf Habsburg, ...

Olga an Arthur Schnitzler, 7. 9. 1919

... n,– und ob ich keinen »erstklassigen« Correpetitor für seine deutsche Concert-Tournée wüsste, – das geht auf Grosz, dem ich zured ...

Olga an Arthur Schnitzler, 13. 9. 1919

... en in München , – und in Deutschland gehen die Schnellzüge wie sonst ohne Störung. Ich möchte mi ...

Olga an Arthur Schnitzler, 22. 3. 1920

... Tagen die Zeitung, und bin entsetzte das das polit. Bild in Deutschland . (Und der alte Benedikt ist tot, jetzt muss sich der Karl K ...... Dass mir der Präsident deutsches Geld an die Bahn gebracht hat, wirst Du von Gerty wissen, b ...

Arthur Schnitzler an Werner Richter, 30. 12. 1920

... f erfolgte die Beschlagnahme des Buches in einzelnen Städten Deutschlands (ich bin darüber nie ganz zuverlässig informiert worden, da ...... t. Auch einige Vorlesungen in geschlossenem Kreise wurden in Deutschland abgehalten, von denen ich keinerlei Vorteil hatte. ...... sein als der Papst und dachte, wenn es der erste Theatermann Deutschlands riskieren will, so darf ich es wohl auch tun. Ich erklärte ...... g; immerhin trug diese Erfahrung mit dazu bei mir bei den in Deutschland herrschenden politischen und künstlerischen Zuständen die u ...

Arthur an Olga Schnitzler, 29. 11. 1921

... wär er einer der größten Schriftsteller (nicht Dichter), die Deutschland je besessen hat; – nur wär er eben mit »Sachlichkeit« überh ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 20. 7. 1922

... ein Entzücken über die Melodienfülle und den Schwung aus. In Deutschland, sagt Alma, hat M. jetzt wieder eine schlechte Zeit;– aus n ...... semitischen Gründen vielfach.– Wir reden über das Treiben in Deutschland;– die Mordliste, auf der auch Einstein steht.– Die Atmosphä ...

Hermann Bahr: A Letter From Germany, Dezember 1922

... ARTHUR SCHNITZLER’S sixtieth birthday was celebrated in German theatres by performances of his plays and in the newspapers ...... e Austrians retained this characteristic even when the other German tribes, one after another were becoming self-complacent in ...... other were becoming self-complacent in a stiff, really quite un-German dignity. Vienna seemed ...... led upon him to write »the German comedy.« This cry for »the German comedy« has long been one of the bravura »stunts« of German ...... up to the present day he has not yet written the much-wanted German comedy. But to-day we know that the dark shadows surroundin ...... l success of the book bears testimony to the vitality of the German spirit. HERMANN BAHR ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 8. 9. 1924

... Nm. Hr. Costa (Zsolnay Verlag); wegen »Frl. Else«.– ...

Hermann Bahr an Josef Redlich, 17. 1. 1927

... als jemals, und Werfel’s, eines mit ihr, wenn er nicht durch Deutschland kutschiert, in Venedig ...... ie Möglichkeit dachte, daß jemand zugebaut werden könnte. In Deutschland irren viele hunderte glänzende Musiker herum und wer von ih ...

Hermann Bahr: Tagebuch 10. Januar, 26. 1. 1930

... 10. Januar. Der Nobelpreis für Thomas Mann ehrt Deutschland und wir Oesterreicher freuen uns dieser Ehrung neidlos mit, ...... aber meinen vielleicht, daß Oesterreich ja längst zu Deutschland gehört. Es gibt Deutsche, die derselben Meinung sind. Mein ...... ht, daß Oesterreich ja längst zu Deutschland gehört. Es gibt Deutsche, die derselben Meinung sind. Mein neuer Roman heißt » ...

Arthur Schnitzler an Otto P. Schinnerer, 6. 2. 1930

... bis zur 18. bisher letzten Vorstellung sehr gut gehalten. In Deutschland hat sich außer Frankfurt a. M. ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 20. 3. 1930

... assen hatte, begann zu schmelzen; der Rest ging dann bei der deutschen Inflation vollends auf. Ganz unverhofft ging da an meine Fr ...

Hermann Bahr: Zur Judenfrage, [März] 1932

... verstehe von Wirtschaftsproblemen nichts. Daß die Juden die deutsche Kultur zerstören sollen, scheint mir eine Beleidigung diese ...

Olga Schnitzler: Spiegelbild der Freundschaft, 4. Kapitel, 1962

... icht nach hätten die jungen Österreicher mehr Talent als die Deutschen – ihm sei zum Beispiel Schnitzler ...... des eben heftig aufflammenden Antisemitismus. Erst ist er in Deutschland bei Theodor Mommsen; der nennt den Anti ...... immer gärend bewegten, stürmisch jungen, zukunftsträchtigen Deutschland , kann Bahr zu finden hoffen, wonach es ihn verlangt?! Aus f ...... s früher Jugend schon berichtet er von dieser Sehnsucht nach Deutschland . Im Jahre 1883, als Richard Wagner starb, hatte er im Traue ...... t eine Rede zu halten; und die wirkte in ihrem Bekenntnis zu Deutschland so stark, daß er schon vierzehn Tage später relegiert wurde ...... ir schon den großen Augenblick aus, wo der Fürst von mir die Deutschen ...... auche sie – aber in Österreich. Ein mächtiges Österreich sei Deutschland unentbehrlich. Das alles war in kühlem Ton so gleichsam neb ...... nicht alle ein viel größeres Opfer bringen müßten, um in das Deutsche Reich aufgenommen zu werden, ob sie das überhaupt könnten und ob ...... hn bei dem Gedanken, daß er je Kant und Marx gelesen hat. In Deutschland ein Vorleser neuester Dichtung auf Tournee – »so bin ich in ...... zur Zukunft. Und es wird entscheidend sein, entscheidend für Deutschland und Österreich – für beide – doch entscheidend auch für die ...... Aus Deutschland , dem einst so ersehnten, aus seinem letzten Wohnort ...

Die Korrespondenz Hermann Bahr – Arthur Schnitzler

... hrung nicht teilnehmen können, weil er auf Vorlesetournee in Deutschland gewesen sei. ...

Nachwort

... nden Gott. Vgl. auch die Erinnerung Hofmannsthals, . ein im Deutschen Reich und in Österreich publ ...... der Publikationstätigkeit bei Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland . Der Wohnort, der Wirkungsort und das artistische Programm ...... d. Bahr springt in die Bresche und empfiehlt der Burg, statt deutschen Autoren den jungen Wien ...... . Zugleich hat Burckhard und Fulda auch einen so gehässigen, antideutschen Kampagnenton, dass es nachvollziehbar ist, warum Karl Kraus ...... österreichischen – von Deutschland abgegrenzten – Kulturpolitik änderte sich die Funktion, die ...... Österreich als Gegenpol zu Deutschland politisch begreiflich zu machen. Die Veranstalter können üb ...

Editorische Richtlinien

... österreichische Rechtschreibung von der im Deutschen Reich angewandten ab. Besonders augenscheinlich ist dies bei der ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 14. 10. 1898

... erhalten. Am 8. 10. 1898 Uraufführung von Das Vermächtnis am Deutschen Theater in Berlin . ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 12. 1915

... tzler, Schönherr und Bahr so schnell hintereinander an einem deutschen Hoftheater erleben konnten, mag eine Gewissensfrage kulture ...... l-politischer Art gestattet sein: Glaubt ernstlich jemand in Deutschland heute noch an die Überlegenheit jener sogenannten ...

Kommentar zu: Arthur an Olga Schnitzler, 26. 6. 1922

... ldung selbst nicht eruiert. Inhaltlich berichten das mehrere deutsche und österreichische Ze ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 28. 3. 1897

... die Waisen der Bekannten des Herrn Karl Weiss ...

Kommentar zu: Arno Holz an Hermann Bahr, 18. 1. 1916

... m streicht den Beitrag des Phantasus als Offenbarung für die Deutschen im Krieg heraus, wenngleich sich Holz selbst missverstanden ...

Kommentar zu: Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 26. 9. 1910

... s 3. 12. 1910 war Bahr auf einer umfangreichen Tournee durch Deutschland . ...

Kommentar zu: Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 28. 9. 1912

... Die Vortragstourneen in Deutschland fanden vom 4. bis zum 27. 11. 1912 und vom 13. bis zum 30. ...

Hermann Bahr: Moderne Kunst in Österreich, Dezember 1891

... bin letzten Sommer und Herbst wieder einmal quer durch mein Oesterreich gewandert, von den galizischen Sümpfen nach dem herzigen Gr ...... g gegen rohen höhnischen Unverstand. Oder es mag auch an dem österreichischen Misstrauen gegen alles Oesterreichische liegen, das geduldi ...... r es mag auch an dem österreichischen Misstrauen gegen alles Oesterreichische liegen, das geduldig zu ertragen und zu bezwingen schon ein ...... eine »neue Richtung«: es giebt ein »junges Oesterreich«. Man kann eigentlich gar nicht Oesterreichischer sein, als ...... iebt ein »junges Oesterreich«. Man kann eigentlich gar nicht Oesterreichischer sein, als diese höchst seltsame Gemeinde; urwienerisch ist ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 9. 10. 1892

... ung erwidern: Wir spielen das seit 30 Jahren so! – Bahr: Die Oesterreicher haben mehr Talent als die Deutschen.– Ich bin ihm z. B. lie ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 11. 10. 1892

... gegenseitig in Scene, die Wiener schimpfen aufeinander.– Die Oesterreicher gehen am nichterkanntwerden zu Grunde.– ...

Hermann Bahr: Das junge Oesterreich. II, 27. 9. 1893

... Ich habe gezeigt, daß das junge Oesterreich nichts mit den naturalistischen Experimenten der »jüngsten ...... – sonst hat es keinen vernehmlichen Trieb – es möchte recht österreichisch sein, österreichisch von 1890, was dann freilich Jeder wied ...... n vernehmlichen Trieb – es möchte recht österreichisch sein, österreichisch von 1890, was dann freilich Jeder wieder auf seine Weise ve ...... Der Mensch des Schnitzler ist der österreichische Lebemann. Nicht der große Viveur, der international ist und ...

Hermann Bahr: [Über das Burgtheater], [Ende der Theatersaison 1893/1894?]

... Man kann dem Direktor keinen Vorwürfe machen. Östreichisches kann man nicht verlangen. Schnitzler, Loris zu versuchen – ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 8. 7. 1897

... lig dahin zu bringen, daß er aus dem Lessingtheater eine gut östreichische Bühne macht. Dies würde ich von Herzen wünschen. ...

Arthur Schnitzler an Gerhart Hauptmann, 15. 7. 1899

... dieser Eigenschaft auch aufs Blatt setzen lassen. Wir hätten Oesterreich zu vertreten. Was nun Deutschland anbelangt, so hätte Prof. ...

von Arthur Schnitzler markierte Stelle in Hermann Bahr: Die Entdeckung der Provinz, 1. 10. 1899

... Oesterreich wirklich nichts mehr als ewig das süße Mädel ...

Leopold von Andrian an Robert Michel, 27. 2. 1900

... der Leute sein, meine Exis österreichische Existenz kosten wird, ist nicht mehr sehr wahrscheinlich. O ...... fenen Beruf und dadurch wohl auch includiert die Existenz in Österreich , unmöglich machen wird, darüber bin ich im Unklaren. ...

Arturo Lambri an Arthur Schnitzler, [28. 9. 1900]

... ire avoir le droit de traduire les œuvres des jeunes auteurs autrichien – J ’ ai e lu ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 18. 10. 1900

... rschen wie in den Hofräthen, der Himmel über dem ganzen echt oesterreichisch – nur die Gestirne kommen mir sozusagen ...

Hermann Bahr: Der Schleier der Beatrice, 5. 12. 1900

... rden, durch ein Werk erreichen wird. Man sollte meinen: Alle Oesterreicher müßten dabei sein, ihm mit Leidenschaft zu helfen, es ihm z ...... illparzer’s »Weh’ Dem, der lügt« nach – immer haben sich die Oesterreicher mit Erfolg bemüht, jedes Talent an seiner ganzen Entfaltung ...... n Entwicklung nicht gekommen. Es ist schon ein Vergnügen, in Oesterreich ein Dichter zu sein. ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 5. 7. 1901

... , den gemütlichen Naderer, der eigentlich der Grundtypus des Östreichers zu sein scheint, was irgendwie sehr tief mit dem Katholicis ...

Hermann Bahr: Der Grillparzerpreis, 23. 1. 1902

... Form – das sagt dem Germanisten zu, der in jedem gebildeten Oesterreicher steckt. Er verhält sich kritisch zur Gesellschaft, ihre Grö ...... gen seine Berufung zur höchsten litterarischen Ehre, die der Oesterreicher zu vergeben hat, öffentlich nichts sagen. Aber – ...... gert haben. Nun, das könnte ja auch anderswo vorkommen. Aber österreichisch ist es, einem Menschen, der einem nicht paßt, einfach das T ...... den Grillparzerpreis nur dadurch verdient, daß er nicht der österreichischen Armee angehört. ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 17. 3. 1903

... en den Ltnt. Gustel vorbrachten: ein Jude sollte doch keinen oesterr. Ltnt. schildern!– ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 2. 8. 1903

... sich mit solchem Gesindel herumzuschlagen, und auf die recht östreichiche Neigung der Guten, sich still abseits zu halten. Dadurch is ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 30. 10. 1903

... en Uhr telephoniert hat, in einer Sitzung des Vorstandes des Östreichischen Journalistenbundes sei berathen worden, ob die Tatsache, da ...

Tagebuch von Josef Redlich, 3. 11. 1903

... g und die minores dii mit tiefer Verachtung der misera plebs Österreich »vorwärtsbrachten«. Und doch muss auch jetzt wieder eine Re ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 3. 11. 1903

... Haberfeld bei mir, der ein Werk »Studien u. Bilder aus Östreich« beim Verleger Edlinger plant, ich soll ein Bändchen Barock ...

Hermann Bahr beim Ministerpräsidenten, 5. 11. 1903

... axis sei dies nun einmal unvermeidlich. Wenn manche Werke in Oesterreich verboten sind, die in Deutschland ...... Deutschland verboten, die in Oesterreich erlaubt sind. ...... merkte sodann, daß der »Reigen« in zehntausend Exemplaren in Oesterreich verbreitet und daß es höchst unwahrscheinlich sei, daß zu d ...

Julius Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 11. 1903

... orten zu können glaube. Der Titel Primararzt ist fast nur in Oesterreich üblich. In Deutschland he ißen ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 29. 11. 1903

... auf mein Hauptthema, worin ich das Zeichen sehe, daß es mit Ostreich aus ist: nemlich daß in kräftigen Nationen jeder den andere ...... Und ich, wieder von Östreichs Elend sprechend, zeige daran, wie wir für einander völlig z ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 30. 11. 1903

... schon für meinen Humor fürchten muß, ungeheuer angeekelt vor Östreich. Vielleicht wird sich das in einem Aufsatz »Das Ende« für H ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 31. 12. 1903

... Kleine Stadt in Östreich. In den Vierziger Jahren. ...... ubt verboten , was man in Östreich erlaubt, freigegeben hat. ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 1. 2. 1904

... er alles im Berliner Ton vorgetragen wünscht und mir meinen östreichischen so wenig verzeihen kann als den Franzosen ihren. Er gilt mi ...

Stephan Epstein an Hermann Bahr, 15. 2. 1904

... d was das deutsche oder öster . Publikum als Paris er ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 16. 3. 1904

... Spöttelgasse 7 Αυστρία ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 5. 8. 1904

... g der alte Lausbub ist;– Frl. Rothenstein, Leo Vanjung; Frl. Fichtengoltz, und eine Cousine von Vanjung, Großmutter, Ärztin, unterric ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 2. 9. 1904

... , ich wäre gern zu Ihnen gegangen, aber ich habe wieder jene östreichische Gêne gehabt, die uns fürchten lässt, den Argwohn der Mensch ...... ihn oder für sie das Geringste getan. Das ist das specifisch Östreichische. Entweder: »gewiß ist das ungerecht, aber Sie werden das ni ...... Oder wenn ich, beim Grafen Milewski, fragen: »also dürfen in Östreich Grafen auf uns ungestraft schießen?«, mir antwortet: »für s ...... igen Ruf getäuscht, nirgends ahnt, an Harden eine Serie »aus Östreich« zu schreiben, da doch unsere dem Abonnenten nachjagenden Z ...... en, da doch unsere dem Abonnenten nachjagenden Zeitungen den Östreicher immer nur so schildern, wie er sich gern sehen möchte, um s ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 30. 9. 1904

... ; Buchhändler; Schneider, Theaterkasse, Mandl (Wäsche); dann Fimpel (Schneider) mit O. zusammengetroffen; mit diesem F. zu Gern ...... dann Fimpel (Schneider) mit O. zusammengetroffen; mit diesem F. zu Gerngroß wegen Stoffen.– ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 6. 11. 1904

... eben soll; er und Schönberg interessieren mich jetzt von den Östreichern am meisten) aus dem Wunderhorn, ebenso für Ansorge, über de ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 13. 12. 1904

... bedeutendster Dramatiker Oesterreichs ...

Hermann Bahr: Der Puppenspieler, 13. 12. 1904

... i Grillparzers und Stifters altösterreichischer Weisheit der Beschwichtigung und Entsagung wären: ...... niert wirkt. Eine Gesinnung, mit der sich auch Hebbel, durch Oesterreich gebrochen, betrogen hat: Kraft oder Schönheit gehört in uns ...

Arthur Schnitzler an Felix Salten, 18. 1. 1907

... nfieberfeuill. erster Rang. Was hilft’s? Oesterreich ist das Land des Verhallens. ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 19. 1. 1907

... Bahr und Salten zu Tisch. Salten der Oesterreicher und Preußenfeind. Polit. Discussion, die sich ins unfasslic ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 20. 4. 1907

... lung« aus.– – Ich constatirte die halb unbewußte Hetze gegen Oesterreichertum in Berlin , wovon B. ni ...

Hermann Bahr: Schnitzler, [nach dem 3. 6. 1908?]

... Das Zusammenklingen aller östreichischen Töne. Ob Sie solche Augenblicke kennen, wo man Jemanden, de ...... nicht. | Engländer .| An Östreichern empfindet der Deutsche das Abweichende nicht als characteri ...... eristische Besonderheit, sondern als Fehler. Immer Lust, von Östreich zu erzälen. ...... Schnitzler, mit der großen Sehnsucht nach dem neuen Östreich, gedämpft durch eine wehmütige Liebe und Zärtlichkeit für d ...... st aus. Cigaretten. Aufgeregte Stille. Verteilg und Entdeckg Östreichs. ...... deren jeder von diesem Verhältnis ihrer Generation zum alten Östreich nur eine Seite darstellen, Schnitzler rund herum, alle Töne ...... r selbst zu sein) u. darum Erbitterung gegen das alte starre Östreich ebenso wie Rührg über dieses. ...

Hermann Bahr: Tagebuch. 10. Juni, 6. 11. 1908; mit Anmerkungen von Arthur Schnitzler, [11.–13.] 11. 1908

... einer Art nicht gestört. Dieses kommt wohl daher, daß ihm um Oesterreich leid ist. Während ich finde, daß um dieses Oesterreich, das ...... hm um Oesterreich leid ist. Während ich finde, daß um dieses Oesterreich, das einem leid tun kann, nicht schade ist; jenes Oesterrei ...... esterreich, das einem leid tun kann, nicht schade ist; jenes Oesterreich aber, das wir lieben, haben wir in uns selbst, und es wird ...... r ist es die Freiheit von Flüchtlingen, die wir wollen? Wird Oesterreich frei, wenn man sich von ihm frei macht? Und an die Kraft de ...... recht, kann ich nicht mehr glauben. Still gearbeitet wird in Oesterreich seit hundert Jahren; und es ist noch immer still. ...... er nicht verstehen. Erstens teilt er den Irrtum der Juden in Oesterreich, als ob ihr Fall ein besonderer wäre. Das ist er nicht. Sie ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 6. 1909

... ügen und Interesse; obzwar beinah jeder Satz ein Unsinn ist. Österreich, Menschen, Gestalten, Werke, – fast alles sieht er falsch; ...

S. Fischer an Arthur Schnitzler, 27. 5. 1910

... vielleicht nicht zu haben sein wird. Wer käme denn sonst von österreichischen Kritikern in Betracht? Sie haben einmal geschrieben, dass J ...

Brahm an Arthur Schnitzler, 27. 12. 1911

... rappierendes, aber ich halte sie für günstig und praktisch, » österreichischer Abend«, oder von Zill im Zillertal ...

Arthur Schnitzler: Max Burckhard, April 1912

... n Massnahmen ausgesetzt. Er hielt überdies damals, da er den österreichischen Behörden nun einmal nicht traute, eine zwangsweise Vorführu ...

Hermann Bahr: Glückwunsch, Mai 1912

... niert wirkt. Eine Gesinnung, mit der sich auch Hebbel, durch Österreich gebrochen, betrogen hat: Kraft oder Schönheit gehört in uns ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 8. 1913

... , die um Kralik herum sind jetzt die merkwürdigsten Leute in Oesterreich, und ähnlichen Stiefel.– ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 6. 1914

... Sinne, muss ich sagen); und da der Verlag doch gern auch aus Oesterreich etwas in der Art möchte vorweisen können, so fiel mir ein, ...

Stefan Zweig an Hermann Bahr, [9. 9. 1914?]

... en Sodomiter fünfzig Unschuldige verhaftet werden mögen: was Österreich durch Spionage in seinen militärischen Actionen Erschwerung ...... urück in die Fülle des Unabwendbaren, dessen Flut jetzt ganz Österreich , die ganze Welt überströmt, jede Schwelle netzt und bis zu ...

Arthur Schnitzler an Victor Barnowsky, 18. 11. 1914

... Dogma vom Heldentum, noch das etwas brüchige Verständnis für Österreichertum, Wien ertum und – Mensc ...

Arthur Schnitzler: [Zu den Diagrammen], 11. 6. 1915

... für morgen bevorstehend und als wüsste Bahr nicht, dass der österreichische Generalkonsul während des Krieges nicht in ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 12. 1915

... ncaré.– Neue Reichtümer, etc. (Mit Salten über Deutschland – Oesterreich, anläßlich der Beschimpfung ...

Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 9. 12. 1915

... Wirkung nicht versagt hat, wo von vornherein für spezifisch österreichische Verhältnisse kein besonderes Interesse regsam sein dürfte, ...... ise angegriffen. Man hat nämlich bei uns (in Deutschland und Österreich) ein neues kritisches Maß für Kunstwerke entdeckt, den Welt ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 1. 8. 1916

... m. Hugo, consultirt mich »ärztlich« wegen Christiane. – Über Oesterreich (»Ich bin ja gewissermaßen Patriot –«), Conrads Unschuld an ...... Krieg im allgemeinen und besondern. Flüchtlingsgeschichten. Oesterreichisches.– ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 28. 10. 1916

... ssermann – als weichlich u. dgl. ab. Verachtung des Wiener-, Oesterreichertums. Ihre Überwindung der Psychologie. Ihr (verlogenes) Interes ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 26. 5. 1917

... nd von Stephis Tod.– Über Fr. Adler und Bahr – als Typen von Oesterreichern – der Jude – der Christ. Das »Kernlose« als Charakterist. B ...

Josef Redlich an Hermann Bahr, 2. 2. 1918

... gesichert haben: während das Wiener Judenthum die alte österreichische Kultur hauptsächlich zersetzt, karrikiert und unfrucht ...... etwas Neues und Lebenskräftiges zu setzen. Freilich, in der österr. Industrie haben die Juden durchwegs die führende Rolle gesp ...... ielt, sie sind darin und im ganzen modernen Wirtschaftsleben Oesterreichs noch ganz anders die Führer und Schöpfer d gewesen als ihre ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 3. 1918

... irgendwie die Beziehungen F.s zu mir, seines Verlags, zu den deutschoesterr. Dichtern zu krönen scheint.– ...

Arthur an Olga Schnitzler, 22. 8. 1918

... e druckt schon – aber was? – 4 Bücher – nicht eins von einem oesterr. Autor!!! – (Unter uns!) Die Papierzentrale schreibt an ihn ...... hriftsteller u einen andern Oesterreicher zu engagiren. (Ich höre die Gespräche in ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 15. 9. 1918

... – O du mein Oesterreich.– Mir ist die Sache nicht unlieb. Es verkehrt sich am beque ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 16. 9. 1918

... Bahr ev. Ministerpraesident – Warum nicht?– Wir leben ja in Oesterreich.– Die Familie Z. – Otto und Gr. G.;– Maltschi und E.;– die ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 18. 9. 1918

... . die Bahr-Sachen, woraus sich ein allgemeines Gespräch über Oesterreich und meine liter. Stellung hier, meine Burgtheaterschicksale ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 20. 9. 1918

... kommend, wieder an die Westfront ziehend, sich über Österreich informieren will, zwischen dem u Pre ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 28. 10. 1918

... r Unruhen brachte, und der Parlamentsaufregung anläßlich der oesterr. Separatfriedensbitte.– Dr. Rudi Kfm. und Frau; Fr. Wohlgemu ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 7. 12. 1918

... n die Zukunft Wien s und Deutschoesterreichs.– Über Differenzen Bahr – Hugo ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 1. 1. 1920

... ahrscheinlich Mai; voraussichtlicher Sturz der Sozialisten.– Oesterreichs liter. Zukunft in Frankreich. ...

Arthur Schnitzler an Werner Richter, 30. 12. 1920

... in jeder Hinsicht fragwürdigen Wiener Verlag erschienen), in Österreich erfolgte keine Konfiskation, hingegen zahlreiche Angriffe i ...

Hermann Bahr: Arthur Schnitzler zu seinem 60. Geburtstag, Mai 1922

... dort wo wir jetzt sind, wo vor einiger Zeit noch unser altes Österreich war? Nun, ich vermute: da wird in hundert Jahren wieder jen ...... ar? Nun, ich vermute: da wird in hundert Jahren wieder jenes Österreich sein, wenn auch vielleicht ein bißchen anders, ein bißchen ...... n, Denkweisen, Lebensarten des sanften Abendrots, in dem das Österreich der Vorwelt verglomm, durchforscht haben wird, wird man sic ...... eß, sichert Dir ihre Zukunft: als ein rührender Abschied von Österreich leben sie, so lang ein dankbares Erinnern an die Kaiserstad ...

Hermann Bahr: Brief an Arthur Schnitzler, Mai 1922

... Gruß an Österreich ...... Jahren haben Romantiker den letzten Versuch eines lebendigen Österreichs gewagt. Er wurde mit Recht Restauration genannt: Herstellun ...... gab, schon seit dem Barock nicht mehr. Und alle Dichtung in Österreich, wie sie sich auch immer geberden mochte, blieb fortan roma ...... nzen Epoche Franz Josefs: ein schöpferisches Nichts zu sein! Österreich, das wirkliche, war weg und diese Unwirklichkeit trug die s ...... einer Existenz nicht aus sich heraus, sondern auf etwas los. Österreich war schon seit hundert Jahren vorbei, es ist mit Karl VI. b ...... dem man noch hätte leben können. So sieht sich seitdem jeder Österreicher unablässig angstvoll nach etwas um, auf das hin er leben kö ...

Arthur an Olga Schnitzler, 26. 6. 1922

... e Getriebe hier, die Parteigesindelei rechts u links, an der Oesterreich zu Grunde geht – (viel gründlicher als an ...

Hermann Bahr: A Letter From Germany, Dezember 1922

... n, saw the Hippocratic lines in the soft face of our amiable Austrian heedlessness. The charm of his plays as well as of his stor ...... as well as of his stories lies in their unforced gaiety. The Austrians retained this characteristic even when the other German tri ...... dy. But to-day we know that the dark shadows surrounding the Austrian lightheartedness of his characters were the most genuine pa ...... d Imperial city on the Danube. After all, it always has been Austria’s destiny to find its fulfilment only in art. In Mozart, Sc ...... sented a reality beside which even the historical reality of Austria grows pale and sketchy. The life of Austria was perhaps alw ...... rical reality of Austria grows pale and sketchy. The life of Austria was perhaps always only a rehearsal for its works of art. I ...... arsal for its works of art. It is thus that we few remaining Austrians whose Fatherland disappeared beneath our feet seek to comfo ...

Olga an Arthur Schnitzler, 23. 2. 1923

... icht umhin kann, zu constatieren, ist das gewisse Allgemeine Oesterr. Element, eine Lähmung, die vom staatlichen ausgeht, eine Re ...... ihre Stellung zu Musik: sie ist (charakteristischer Weise in Oesterreich am stärksten) auch nur innerhalb gewisser Bedingungen »erla ...

Rudolph Kayser an Arthur Schnitzler, 21. 3. 1923

... tages Hermann Bahrs erscheint unser Juniheft als Sonderheft » Oesterreich«. Ich wäre überaus erfreut, in diesem Heft auch einen Beitr ...

Arthur Schnitzler: [Brief an Hermann Bahr], [Anfang Juli] 1923

... ieben haben und dass der schwankende Begriff eines geistigen Oesterreich, um dessen Aufhellung sich Wenige so sehr bemüht haben ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 12. 7. 1923

... Nm. Hr. Feuer, entwarfen den Rekurs gegen die Erwerbsteuervorschreibung; ...

Arthur an Olga Schnitzler, 27. 11. 1923

... ießen ist Bei aller »Sanirung« – man thäte Unrecht, sich in Oesterreich schon völlig außer Gefahr zu glauben. Aber im ganzen ist di ...

Arthur Schnitzler: Aus dem Tagebuch von Hermann Bahr, 31. 3. 1929

... » doch dass sie jetzt bis in die kleinsten bayrischen und österreichischen Landorte hinein vom Volke verehrt wird, ja dass in keiner D ...

Arthur Schnitzler an Heinrich Schnitzler, 13. 4. 1929

... Vent , mir unbekannt, höchstes Dorf Oesterreichs –?, – soll sehr schön sein; ich glaube Wohlgemuts wohnen do ...

Hermann Bahr: Tagebuch 10. Januar, 26. 1. 1930

... hrt Deutschland und wir Oesterreicher freuen uns dieser Ehrung neidlos mit, aber insgeheim fragt ...... immer, wenn auch bloß in aller Stille, sozusagen verschämt, Oesterreicher gibt. Da Hofmannsthal uns vor der Zeit erlosch, wäre für de ...... ht, für sich zu werben oder auch nur sich zu melden ist ganz unösterreichisch, wir verzichten eher auf unser gutes Recht, um nur ja nicht ...... Schweden aber meinen vielleicht, daß Oesterreich ja längst zu Deutschland gehört. Es gibt Deutsche, die ders ...... lein dieser Titel schon meinen unerschütterlichen Glauben an Oesterreich offenbart, vielleicht sogar aufdringlicher, als guter Gesch ...... den Kritiken immer wieder lese, daß ich für einen »Anschluß« Oesterreichs an Bayern werbe und auf ihn hoffe! Das österreichische Innv ...... traße bereits der Balkan beginnt. Mein Roman spielt in einer österreichischen Kleinstadt, die sich noch wehrt, entwurzelt zu werden, doch ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 17. 3. 1930

... wenig ich den Nobelpreis kriegen werde, so wenig hab ich in Oesterreich zu sagen, sonst hätt ich dich längst wieder ans Burgtheater ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 20. 3. 1930

... en oder doch retten zu können. Um diese Zeit begann auch die österreichische Währung schon zu wanken. Das bischen »Vermögen«, das mir me ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 7. 9. 1931

... licht versagt von Tag zu Tag immer mehr und zum »Ausgleich« ( Österreicher gleichen immer aus) bin ich taub und werde täglich tauber. ...

Hermann Bahr: Artur Schnitzler. Nachruf, 25. 10. 1931

... , deren Ergebnis alle Hoffnungen Oesterreichs knickte. Seit Oesterreich im Abendland nicht mehr mitzuspre ...... , deren Ergebnis alle Hoffnungen Oesterreichs knickte. Seit Oesterreich im Abendland nicht mehr mitzusprechen oder gar mitzuwirken ...

Hermann Bahr: Persönliche Erinnerungen an Arthur Schnitzler, 6. 11. 1931

... e seiner Werke, gleich neben der »Flucht in die Finsternis«. Oesterreicher werden ja sehr selten nach Gebühr geschätzt, sie gehen eine ...

Olga Schnitzler: Spiegelbild der Freundschaft, 4. Kapitel, 1962

... Seiner Ansicht nach hätten die jungen Österreicher mehr Talent als die Deutschen – ihm sei zum Beispiel Schnit ...... ner aufeinander schimpften. Am Nichterkanntwerden gingen die Österreicher zugrunde. Nicht allein das; sie bewunderten nur, was aus de ...... Unter den vielen freundlichen Briefen, die kommen – auch von österreichischen Offizieren sind welche darunter – ist einer von Hermann Bah ...... erboten, sagt Bahr; er meint: die Persönlichkeit. Sie war in Österreich nie gern gesehen. Dem Beispiel seines Herrschers folgend, i ...... Bahr hört prophetisch das ferne dumpfe Schüttern, das dieses Österreich untergraben will. ...... In die Lustigkeit unseres alten Österreich klingt ein Schluchzen, aus der Ferne ...... h dem Morgen. Das ist die Gebärde seines Landes nicht, jenes Österreich , das dämmernd ruht, in sich geschlossen, rund in sich zurüc ...... nglichkeit; in ein Reich, das nicht von dieser Welt ist, ist Österreich hineingeraten. ...... rcks, und Bahr sollte im Namen der deutschen Studentenschaft Österreichs dem vergötterten Kanzler eine Rede überreichen. ...... Österreichs in Empfang nehmen sollte. ...... esser beweisen, als wenn sie ihre ganze Kraft einsetzten, um Österreich stark zu machen. Deutschland rechne auf diese Jugend, es br ...... eutschland rechne auf diese Jugend, es brauche sie – aber in Österreich. Ein mächtiges Österreich sei Deutschland unentbehrlich. Da ...... e Jugend, es brauche sie – aber in Österreich. Ein mächtiges Österreich sei Deutschland unentbehrlich. Das alles war in kühlem Ton ...... chen Vorteil das deutsche Wesen denn davon hätte, wenn diese österreichische Spielart daraus verschwände, diese Eigenart, die sich gerad ...... Wenn Österreich nicht existierte, müßte man es erfinden. ...... der große Nothelfer der österreichischen Kunst ...... seine Stimme diesen fast drohend ernsten Klang, als wenn er Österreich heraufbeschwört. » Es ist das Österreich ...... Es ist das Österreich der Vergangenheit mit seinem Drang und seiner Macht zur Zuk ...... es wird entscheidend sein, entscheidend für Deutschland und Österreich – für beide – doch entscheidend auch für die Welt, ob diese ...... – für beide – doch entscheidend auch für die Welt, ob dieses Österreich endlich zur G ...... erte Anrufung seiner innersten Instinkte hat er sich von der österreichischen Vergangenheit frei gemacht; ganz frei freilich erst, seit e ...... , wohin es ihn verschlagen hat – damit sein österreichisches Schicksal sich ganz rein erfülle – schreibt er im Jahre 193 ...... Das Schicksal Österreichs ? Gewiß, es hat sein Werk bedingt, geformt, sein Leben leich ...

Die Korrespondenz Hermann Bahr – Arthur Schnitzler

... gerettet werden und konnte noch nach dem ›Anschluss‹ Österreichs 1938 nach ...

Nachwort

... tellen. Nur für Bahr selbst kann seine 1908 begonnene Reihe » Österreichischer Romane« als Beweis herhalten, dass er auf der Suche nach ei ...... er Tagblatt im Sommer 1930 veranstaltet, um die berühmtesten Österreicher zu ermitteln. Schnitzler landet unter den Künstlern auf Pla ...... Deutschen Reich und in Österreich publizierender Autor, der einen Roman (Die gute Schule, 189 ...... zwei Jahren ihres Erscheinens das wichtigste Medium neuerer österreichischer literarischer Tendenzen.Zur (nur unvollständig erfolgenden ...... ungsrolle zugesteht, erwähnt er unter dem Schlagwort »junges Oesterreich « und nach Nennung der Wiener Freien Bühne ...... Wien er Gruppe als spezifisch › österreichisch ‹ geschieht durch eine literarische Bewegung, die sich als › ...... hrs, in denen er die jüngsten literarischen Entwicklungen in Österreich denen in Berlin vorzie ...... h aber über die Jahre zunehmend zu einer Literaturgeschichte Österreichs der unmittelbar vergangenen Jahre.In Die Toten schweigen ve ...... l-Programmatik zum genuin politischen Anspruch einer eigenen österreichischen – von Deutschland abge ...... Wien s, sondern um eine Literaturgeschichte Österreichs und damit im höheren Sinn darum, Österr ...... sterreichs und damit im höheren Sinn darum, Österreich als Gegenpol zu Deutschland ...... In Österreich ist ihr ›standing‹ schwieriger, weil sie von offiziellen St ...... Lob bleibt eine Ausnahme, den nächsten Roman in Bahrs Reihe österreich ischer Romane – O Mensch –, kann er nur mit einer Latte an A ...... kommene Kaiser Karl, der von aussichtslosem Posten versucht, Österreich - Ungarn zu retten, und ...... Wien s an die Schnittstellen der österreichischen Kulturinstitution gelangt – und dementsprechend enttäuscht ...... Zeit am Burgtheater kam in mehrfacher Hinsicht zu spät: für Österreich , das durch die Niederlage im Weltkrieg sich selber nicht me ...... elber nicht mehr glich, für die Entwicklung einer spezifisch österreichischen Literaturströmung, der Bahr zu dem Zeitpunkt schlichtweg ni ...... ihn aber die Verortung des Werkes Schnitzlers innerhalb der österreichischen Kulturgeschichte, die – zentrales geistiges hobby-horse sei ...... ktaufnahme ist, dass Bahr in seiner Kolumne gefordert hatte, Österreich müsse auch einmal bei der Nobelpreis-Vergabe berücksichtigt ...

Editorische Richtlinien

... ustreichen. Bis zur Orthographischen Konferenz 1901 wich die österreichische Rechtschreibung von der im Deutschen Re ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 23. 11. 1891

... . In: Le Matin, Jg. 8, Nr. 2810, 9. 11. 1891, S. 2 steht, in Österreich habe sich eine literarische Gesellschaft gegründet. »La jeu ...... La jeune cercle autrichien compte déjà nombre d’écrivains de talent et pleins d’avenir ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 23. 3. 1897

... (Loris), ein interessantes Talent des modernen Oesterreich , und Georg Hirschfeld , dessen ›Mütter‹ ...

Kommentar zu: Aufzeichnung von Hermann Bahr, [Juli 1922?]

... Abänderungen gefallen lassen und das ›Elaborat‹, wie man auf österreichisch so schön sagt, erschien dann, mit ›erläuternden Bemerkungen ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 10. 11. 1903

... nlichkeit Artur Schnitzlers. Er führt an, daß Schnitzler als österreichischer Dichter auch im Ausland stets an erster Stelle genannt werd ...

Kommentar zu: Stefan Zweig an Hermann Bahr, [9. 9. 1914?]

... ić wurde am 26. 7. 1914, also noch vor Kriegsbeginn, von der österreichischen Behörde in Dubrovnik unter der Beschuldigung großserbischer ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 12. 1915

... heute noch an die Überlegenheit jener sogenannten österreichischen Kultur, sei es nun Theater oder Kunstgewerbe oder sind nich ...

Kommentar zu: Karl Kraus an Arthur Schnitzler, 22. 1. 1893

... en, der nach diesem Büchlein sich mit Bahr messen könnte; in Oesterreich käme nur noch Arthur Schnitzler in Betracht. ...

Kommentar zu: Hermann Bahr: Artur Schnitzler. Nachruf, 25. 10. 1931

... ziert, ist unklar. Bei der Schlacht am 3. 3. 1866 erlitt die österreichische Armee eine durch ihre außen- wie innenpolitischen Implikati ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler: Max Burckhard, April 1912

... an der bair . oest . Grenze Burckhard auf dem Rad uns entgegen, kurzes Gespräch ...

Kommentar zu: Arthur an Olga Schnitzler, 26. 6. 1922

... as mehrere deutsche und österreichische Zeitungen nach dem 18. 6. ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 13. 12. 1904

... Deutschösterreichs bedeutendster Dramatiker ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 19. 5. 1917

... Am 28. 4. 1917 zu » Österreich über alles«, gehalten »zugunsten des Piusvereins und der Ve ...

Kommentar zu: Hermann Bahr: Tagebuch 10. Januar, 26. 1. 1930

... hädel ist – analog zum Bauernschädel – eine in weiten Teilen Österreichs gebräuchliche, abwertende Bezeichnung für einen sturen, zum ...

Kommentar zu: Siegfried Trebitsch an Hermann Bahr, 2. 2. 1904

... Bahr war daran beteiligt, dass eine erste österreichische Aufführung von Gerhart Hauptmanns Die Weber möglich wurde. ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 28. 11. 1896

... nnte erst 1901, Die Weber von Gerhart Hauptmann erst 1904 in Österreich aufgeführt werden. ...

... ren Textstelle über das Aufkommen der modernen Strömungen in Österreich zu späterer Zeit hinzugefügt. Die Jahreszahl dürfte auf uns ...

Hermann Bahr: Moderne Kunst in Österreich, Dezember 1891

... bin letzten Sommer und Herbst wieder einmal quer durch mein Oesterreich gewandert, von den galizischen Sümpfen nach dem herzigen Gr ...... g gegen rohen höhnischen Unverstand. Oder es mag auch an dem österreichischen Misstrauen gegen alles Oesterreichische liegen, das geduldi ...... r es mag auch an dem österreichischen Misstrauen gegen alles Oesterreichische liegen, das geduldig zu ertragen und zu bezwingen schon ein ...... eine »neue Richtung«: es giebt ein »junges Oesterreich«. Man kann eigentlich gar nicht Oesterreichischer sein, als ...... iebt ein »junges Oesterreich«. Man kann eigentlich gar nicht Oesterreichischer sein, als diese höchst seltsame Gemeinde; urwienerisch ist ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 9. 10. 1892

... ung erwidern: Wir spielen das seit 30 Jahren so! – Bahr: Die Oesterreicher haben mehr Talent als die Deutschen.– Ich bin ihm z. B. lie ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 11. 10. 1892

... gegenseitig in Scene, die Wiener schimpfen aufeinander.– Die Oesterreicher gehen am nichterkanntwerden zu Grunde.– ...

Hermann Bahr: Das junge Oesterreich. II, 27. 9. 1893

... Ich habe gezeigt, daß das junge Oesterreich nichts mit den naturalistischen Experimenten der »jüngsten ...... – sonst hat es keinen vernehmlichen Trieb – es möchte recht österreichisch sein, österreichisch von 1890, was dann freilich Jeder wied ...... n vernehmlichen Trieb – es möchte recht österreichisch sein, österreichisch von 1890, was dann freilich Jeder wieder auf seine Weise ve ...... Der Mensch des Schnitzler ist der österreichische Lebemann. Nicht der große Viveur, der international ist und ...

Hermann Bahr: [Über das Burgtheater], [Ende der Theatersaison 1893/1894?]

... Man kann dem Direktor keinen Vorwürfe machen. Östreichisches kann man nicht verlangen. Schnitzler, Loris zu versuchen – ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 8. 7. 1897

... lig dahin zu bringen, daß er aus dem Lessingtheater eine gut östreichische Bühne macht. Dies würde ich von Herzen wünschen. ...

Arthur Schnitzler an Gerhart Hauptmann, 15. 7. 1899

... dieser Eigenschaft auch aufs Blatt setzen lassen. Wir hätten Oesterreich zu vertreten. Was nun Deutschland anbelangt, so hätte Prof. ...

von Arthur Schnitzler markierte Stelle in Hermann Bahr: Die Entdeckung der Provinz, 1. 10. 1899

... Oesterreich wirklich nichts mehr als ewig das süße Mädel ...

Leopold von Andrian an Robert Michel, 27. 2. 1900

... der Leute sein, meine Exis österreichische Existenz kosten wird, ist nicht mehr sehr wahrscheinlich. O ...... fenen Beruf und dadurch wohl auch includiert die Existenz in Österreich , unmöglich machen wird, darüber bin ich im Unklaren. ...

Arturo Lambri an Arthur Schnitzler, [28. 9. 1900]

... ire avoir le droit de traduire les œuvres des jeunes auteurs autrichien – J ’ ai e lu ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 18. 10. 1900

... rschen wie in den Hofräthen, der Himmel über dem ganzen echt oesterreichisch – nur die Gestirne kommen mir sozusagen ...

Hermann Bahr: Der Schleier der Beatrice, 5. 12. 1900

... rden, durch ein Werk erreichen wird. Man sollte meinen: Alle Oesterreicher müßten dabei sein, ihm mit Leidenschaft zu helfen, es ihm z ...... illparzer’s »Weh’ Dem, der lügt« nach – immer haben sich die Oesterreicher mit Erfolg bemüht, jedes Talent an seiner ganzen Entfaltung ...... n Entwicklung nicht gekommen. Es ist schon ein Vergnügen, in Oesterreich ein Dichter zu sein. ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 5. 7. 1901

... , den gemütlichen Naderer, der eigentlich der Grundtypus des Östreichers zu sein scheint, was irgendwie sehr tief mit dem Katholicis ...

Hermann Bahr: Der Grillparzerpreis, 23. 1. 1902

... Form – das sagt dem Germanisten zu, der in jedem gebildeten Oesterreicher steckt. Er verhält sich kritisch zur Gesellschaft, ihre Grö ...... gen seine Berufung zur höchsten litterarischen Ehre, die der Oesterreicher zu vergeben hat, öffentlich nichts sagen. Aber – ...... gert haben. Nun, das könnte ja auch anderswo vorkommen. Aber österreichisch ist es, einem Menschen, der einem nicht paßt, einfach das T ...... den Grillparzerpreis nur dadurch verdient, daß er nicht der österreichischen Armee angehört. ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 17. 3. 1903

... en den Ltnt. Gustel vorbrachten: ein Jude sollte doch keinen oesterr. Ltnt. schildern!– ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 2. 8. 1903

... sich mit solchem Gesindel herumzuschlagen, und auf die recht östreichiche Neigung der Guten, sich still abseits zu halten. Dadurch is ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 30. 10. 1903

... en Uhr telephoniert hat, in einer Sitzung des Vorstandes des Östreichischen Journalistenbundes sei berathen worden, ob die Tatsache, da ...

Tagebuch von Josef Redlich, 3. 11. 1903

... g und die minores dii mit tiefer Verachtung der misera plebs Österreich »vorwärtsbrachten«. Und doch muss auch jetzt wieder eine Re ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 3. 11. 1903

... Haberfeld bei mir, der ein Werk »Studien u. Bilder aus Östreich« beim Verleger Edlinger plant, ich soll ein Bändchen Barock ...

Hermann Bahr beim Ministerpräsidenten, 5. 11. 1903

... axis sei dies nun einmal unvermeidlich. Wenn manche Werke in Oesterreich verboten sind, die in Deutschland ...... Deutschland verboten, die in Oesterreich erlaubt sind. ...... merkte sodann, daß der »Reigen« in zehntausend Exemplaren in Oesterreich verbreitet und daß es höchst unwahrscheinlich sei, daß zu d ...

Julius Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 11. 1903

... orten zu können glaube. Der Titel Primararzt ist fast nur in Oesterreich üblich. In Deutschland he ißen ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 29. 11. 1903

... auf mein Hauptthema, worin ich das Zeichen sehe, daß es mit Ostreich aus ist: nemlich daß in kräftigen Nationen jeder den andere ...... Und ich, wieder von Östreichs Elend sprechend, zeige daran, wie wir für einander völlig z ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 30. 11. 1903

... schon für meinen Humor fürchten muß, ungeheuer angeekelt vor Östreich. Vielleicht wird sich das in einem Aufsatz »Das Ende« für H ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 31. 12. 1903

... Kleine Stadt in Östreich. In den Vierziger Jahren. ...... ubt verboten , was man in Östreich erlaubt, freigegeben hat. ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 1. 2. 1904

... er alles im Berliner Ton vorgetragen wünscht und mir meinen östreichischen so wenig verzeihen kann als den Franzosen ihren. Er gilt mi ...

Stephan Epstein an Hermann Bahr, 15. 2. 1904

... d was das deutsche oder öster . Publikum als Paris er ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 16. 3. 1904

... Spöttelgasse 7 Αυστρία ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 5. 8. 1904

... g der alte Lausbub ist;– Frl. Rothenstein, Leo Vanjung; Frl. Fichtengoltz, und eine Cousine von Vanjung, Großmutter, Ärztin, unterric ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 2. 9. 1904

... , ich wäre gern zu Ihnen gegangen, aber ich habe wieder jene östreichische Gêne gehabt, die uns fürchten lässt, den Argwohn der Mensch ...... ihn oder für sie das Geringste getan. Das ist das specifisch Östreichische. Entweder: »gewiß ist das ungerecht, aber Sie werden das ni ...... Oder wenn ich, beim Grafen Milewski, fragen: »also dürfen in Östreich Grafen auf uns ungestraft schießen?«, mir antwortet: »für s ...... igen Ruf getäuscht, nirgends ahnt, an Harden eine Serie »aus Östreich« zu schreiben, da doch unsere dem Abonnenten nachjagenden Z ...... en, da doch unsere dem Abonnenten nachjagenden Zeitungen den Östreicher immer nur so schildern, wie er sich gern sehen möchte, um s ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 30. 9. 1904

... ; Buchhändler; Schneider, Theaterkasse, Mandl (Wäsche); dann Fimpel (Schneider) mit O. zusammengetroffen; mit diesem F. zu Gern ...... dann Fimpel (Schneider) mit O. zusammengetroffen; mit diesem F. zu Gerngroß wegen Stoffen.– ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 6. 11. 1904

... eben soll; er und Schönberg interessieren mich jetzt von den Östreichern am meisten) aus dem Wunderhorn, ebenso für Ansorge, über de ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 13. 12. 1904

... bedeutendster Dramatiker Oesterreichs ...

Hermann Bahr: Der Puppenspieler, 13. 12. 1904

... i Grillparzers und Stifters altösterreichischer Weisheit der Beschwichtigung und Entsagung wären: ...... niert wirkt. Eine Gesinnung, mit der sich auch Hebbel, durch Oesterreich gebrochen, betrogen hat: Kraft oder Schönheit gehört in uns ...

Arthur Schnitzler an Felix Salten, 18. 1. 1907

... nfieberfeuill. erster Rang. Was hilft’s? Oesterreich ist das Land des Verhallens. ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 19. 1. 1907

... Bahr und Salten zu Tisch. Salten der Oesterreicher und Preußenfeind. Polit. Discussion, die sich ins unfasslic ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 20. 4. 1907

... lung« aus.– – Ich constatirte die halb unbewußte Hetze gegen Oesterreichertum in Berlin , wovon B. ni ...

Hermann Bahr: Schnitzler, [nach dem 3. 6. 1908?]

... Das Zusammenklingen aller östreichischen Töne. Ob Sie solche Augenblicke kennen, wo man Jemanden, de ...... nicht. | Engländer .| An Östreichern empfindet der Deutsche das Abweichende nicht als characteri ...... eristische Besonderheit, sondern als Fehler. Immer Lust, von Östreich zu erzälen. ...... Schnitzler, mit der großen Sehnsucht nach dem neuen Östreich, gedämpft durch eine wehmütige Liebe und Zärtlichkeit für d ...... st aus. Cigaretten. Aufgeregte Stille. Verteilg und Entdeckg Östreichs. ...... deren jeder von diesem Verhältnis ihrer Generation zum alten Östreich nur eine Seite darstellen, Schnitzler rund herum, alle Töne ...... r selbst zu sein) u. darum Erbitterung gegen das alte starre Östreich ebenso wie Rührg über dieses. ...

Hermann Bahr: Tagebuch. 10. Juni, 6. 11. 1908; mit Anmerkungen von Arthur Schnitzler, [11.–13.] 11. 1908

... einer Art nicht gestört. Dieses kommt wohl daher, daß ihm um Oesterreich leid ist. Während ich finde, daß um dieses Oesterreich, das ...... hm um Oesterreich leid ist. Während ich finde, daß um dieses Oesterreich, das einem leid tun kann, nicht schade ist; jenes Oesterrei ...... esterreich, das einem leid tun kann, nicht schade ist; jenes Oesterreich aber, das wir lieben, haben wir in uns selbst, und es wird ...... r ist es die Freiheit von Flüchtlingen, die wir wollen? Wird Oesterreich frei, wenn man sich von ihm frei macht? Und an die Kraft de ...... recht, kann ich nicht mehr glauben. Still gearbeitet wird in Oesterreich seit hundert Jahren; und es ist noch immer still. ...... er nicht verstehen. Erstens teilt er den Irrtum der Juden in Oesterreich, als ob ihr Fall ein besonderer wäre. Das ist er nicht. Sie ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 6. 1909

... ügen und Interesse; obzwar beinah jeder Satz ein Unsinn ist. Österreich, Menschen, Gestalten, Werke, – fast alles sieht er falsch; ...

S. Fischer an Arthur Schnitzler, 27. 5. 1910

... vielleicht nicht zu haben sein wird. Wer käme denn sonst von österreichischen Kritikern in Betracht? Sie haben einmal geschrieben, dass J ...

Brahm an Arthur Schnitzler, 27. 12. 1911

... rappierendes, aber ich halte sie für günstig und praktisch, » österreichischer Abend«, oder von Zill im Zillertal ...

Arthur Schnitzler: Max Burckhard, April 1912

... n Massnahmen ausgesetzt. Er hielt überdies damals, da er den österreichischen Behörden nun einmal nicht traute, eine zwangsweise Vorführu ...

Hermann Bahr: Glückwunsch, Mai 1912

... niert wirkt. Eine Gesinnung, mit der sich auch Hebbel, durch Österreich gebrochen, betrogen hat: Kraft oder Schönheit gehört in uns ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 8. 1913

... , die um Kralik herum sind jetzt die merkwürdigsten Leute in Oesterreich, und ähnlichen Stiefel.– ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 12. 6. 1914

... Sinne, muss ich sagen); und da der Verlag doch gern auch aus Oesterreich etwas in der Art möchte vorweisen können, so fiel mir ein, ...

Stefan Zweig an Hermann Bahr, [9. 9. 1914?]

... en Sodomiter fünfzig Unschuldige verhaftet werden mögen: was Österreich durch Spionage in seinen militärischen Actionen Erschwerung ...... urück in die Fülle des Unabwendbaren, dessen Flut jetzt ganz Österreich , die ganze Welt überströmt, jede Schwelle netzt und bis zu ...

Arthur Schnitzler an Victor Barnowsky, 18. 11. 1914

... Dogma vom Heldentum, noch das etwas brüchige Verständnis für Österreichertum, Wien ertum und – Mensc ...

Arthur Schnitzler: [Zu den Diagrammen], 11. 6. 1915

... für morgen bevorstehend und als wüsste Bahr nicht, dass der österreichische Generalkonsul während des Krieges nicht in ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 12. 1915

... ncaré.– Neue Reichtümer, etc. (Mit Salten über Deutschland – Oesterreich, anläßlich der Beschimpfung ...

Arthur Schnitzler an Georg Brandes, 9. 12. 1915

... Wirkung nicht versagt hat, wo von vornherein für spezifisch österreichische Verhältnisse kein besonderes Interesse regsam sein dürfte, ...... ise angegriffen. Man hat nämlich bei uns (in Deutschland und Österreich) ein neues kritisches Maß für Kunstwerke entdeckt, den Welt ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 1. 8. 1916

... m. Hugo, consultirt mich »ärztlich« wegen Christiane. – Über Oesterreich (»Ich bin ja gewissermaßen Patriot –«), Conrads Unschuld an ...... Krieg im allgemeinen und besondern. Flüchtlingsgeschichten. Oesterreichisches.– ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 28. 10. 1916

... ssermann – als weichlich u. dgl. ab. Verachtung des Wiener-, Oesterreichertums. Ihre Überwindung der Psychologie. Ihr (verlogenes) Interes ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 26. 5. 1917

... nd von Stephis Tod.– Über Fr. Adler und Bahr – als Typen von Oesterreichern – der Jude – der Christ. Das »Kernlose« als Charakterist. B ...

Josef Redlich an Hermann Bahr, 2. 2. 1918

... gesichert haben: während das Wiener Judenthum die alte österreichische Kultur hauptsächlich zersetzt, karrikiert und unfrucht ...... etwas Neues und Lebenskräftiges zu setzen. Freilich, in der österr. Industrie haben die Juden durchwegs die führende Rolle gesp ...... ielt, sie sind darin und im ganzen modernen Wirtschaftsleben Oesterreichs noch ganz anders die Führer und Schöpfer d gewesen als ihre ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 24. 3. 1918

... irgendwie die Beziehungen F.s zu mir, seines Verlags, zu den deutschoesterr. Dichtern zu krönen scheint.– ...

Arthur an Olga Schnitzler, 22. 8. 1918

... e druckt schon – aber was? – 4 Bücher – nicht eins von einem oesterr. Autor!!! – (Unter uns!) Die Papierzentrale schreibt an ihn ...... hriftsteller u einen andern Oesterreicher zu engagiren. (Ich höre die Gespräche in ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 15. 9. 1918

... – O du mein Oesterreich.– Mir ist die Sache nicht unlieb. Es verkehrt sich am beque ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 16. 9. 1918

... Bahr ev. Ministerpraesident – Warum nicht?– Wir leben ja in Oesterreich.– Die Familie Z. – Otto und Gr. G.;– Maltschi und E.;– die ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 18. 9. 1918

... . die Bahr-Sachen, woraus sich ein allgemeines Gespräch über Oesterreich und meine liter. Stellung hier, meine Burgtheaterschicksale ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 20. 9. 1918

... kommend, wieder an die Westfront ziehend, sich über Österreich informieren will, zwischen dem u Pre ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 28. 10. 1918

... r Unruhen brachte, und der Parlamentsaufregung anläßlich der oesterr. Separatfriedensbitte.– Dr. Rudi Kfm. und Frau; Fr. Wohlgemu ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 7. 12. 1918

... n die Zukunft Wien s und Deutschoesterreichs.– Über Differenzen Bahr – Hugo ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 1. 1. 1920

... ahrscheinlich Mai; voraussichtlicher Sturz der Sozialisten.– Oesterreichs liter. Zukunft in Frankreich. ...

Arthur Schnitzler an Werner Richter, 30. 12. 1920

... in jeder Hinsicht fragwürdigen Wiener Verlag erschienen), in Österreich erfolgte keine Konfiskation, hingegen zahlreiche Angriffe i ...

Hermann Bahr: Arthur Schnitzler zu seinem 60. Geburtstag, Mai 1922

... dort wo wir jetzt sind, wo vor einiger Zeit noch unser altes Österreich war? Nun, ich vermute: da wird in hundert Jahren wieder jen ...... ar? Nun, ich vermute: da wird in hundert Jahren wieder jenes Österreich sein, wenn auch vielleicht ein bißchen anders, ein bißchen ...... n, Denkweisen, Lebensarten des sanften Abendrots, in dem das Österreich der Vorwelt verglomm, durchforscht haben wird, wird man sic ...... eß, sichert Dir ihre Zukunft: als ein rührender Abschied von Österreich leben sie, so lang ein dankbares Erinnern an die Kaiserstad ...

Hermann Bahr: Brief an Arthur Schnitzler, Mai 1922

... Gruß an Österreich ...... Jahren haben Romantiker den letzten Versuch eines lebendigen Österreichs gewagt. Er wurde mit Recht Restauration genannt: Herstellun ...... gab, schon seit dem Barock nicht mehr. Und alle Dichtung in Österreich, wie sie sich auch immer geberden mochte, blieb fortan roma ...... nzen Epoche Franz Josefs: ein schöpferisches Nichts zu sein! Österreich, das wirkliche, war weg und diese Unwirklichkeit trug die s ...... einer Existenz nicht aus sich heraus, sondern auf etwas los. Österreich war schon seit hundert Jahren vorbei, es ist mit Karl VI. b ...... dem man noch hätte leben können. So sieht sich seitdem jeder Österreicher unablässig angstvoll nach etwas um, auf das hin er leben kö ...

Arthur an Olga Schnitzler, 26. 6. 1922

... e Getriebe hier, die Parteigesindelei rechts u links, an der Oesterreich zu Grunde geht – (viel gründlicher als an ...

Hermann Bahr: A Letter From Germany, Dezember 1922

... n, saw the Hippocratic lines in the soft face of our amiable Austrian heedlessness. The charm of his plays as well as of his stor ...... as well as of his stories lies in their unforced gaiety. The Austrians retained this characteristic even when the other German tri ...... dy. But to-day we know that the dark shadows surrounding the Austrian lightheartedness of his characters were the most genuine pa ...... d Imperial city on the Danube. After all, it always has been Austria’s destiny to find its fulfilment only in art. In Mozart, Sc ...... sented a reality beside which even the historical reality of Austria grows pale and sketchy. The life of Austria was perhaps alw ...... rical reality of Austria grows pale and sketchy. The life of Austria was perhaps always only a rehearsal for its works of art. I ...... arsal for its works of art. It is thus that we few remaining Austrians whose Fatherland disappeared beneath our feet seek to comfo ...

Olga an Arthur Schnitzler, 23. 2. 1923

... icht umhin kann, zu constatieren, ist das gewisse Allgemeine Oesterr. Element, eine Lähmung, die vom staatlichen ausgeht, eine Re ...... ihre Stellung zu Musik: sie ist (charakteristischer Weise in Oesterreich am stärksten) auch nur innerhalb gewisser Bedingungen »erla ...

Rudolph Kayser an Arthur Schnitzler, 21. 3. 1923

... tages Hermann Bahrs erscheint unser Juniheft als Sonderheft » Oesterreich«. Ich wäre überaus erfreut, in diesem Heft auch einen Beitr ...

Arthur Schnitzler: [Brief an Hermann Bahr], [Anfang Juli] 1923

... ieben haben und dass der schwankende Begriff eines geistigen Oesterreich, um dessen Aufhellung sich Wenige so sehr bemüht haben ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 12. 7. 1923

... Nm. Hr. Feuer, entwarfen den Rekurs gegen die Erwerbsteuervorschreibung; ...

Arthur an Olga Schnitzler, 27. 11. 1923

... ießen ist Bei aller »Sanirung« – man thäte Unrecht, sich in Oesterreich schon völlig außer Gefahr zu glauben. Aber im ganzen ist di ...

Arthur Schnitzler: Aus dem Tagebuch von Hermann Bahr, 31. 3. 1929

... » doch dass sie jetzt bis in die kleinsten bayrischen und österreichischen Landorte hinein vom Volke verehrt wird, ja dass in keiner D ...

Arthur Schnitzler an Heinrich Schnitzler, 13. 4. 1929

... Vent , mir unbekannt, höchstes Dorf Oesterreichs –?, – soll sehr schön sein; ich glaube Wohlgemuts wohnen do ...

Hermann Bahr: Tagebuch 10. Januar, 26. 1. 1930

... hrt Deutschland und wir Oesterreicher freuen uns dieser Ehrung neidlos mit, aber insgeheim fragt ...... immer, wenn auch bloß in aller Stille, sozusagen verschämt, Oesterreicher gibt. Da Hofmannsthal uns vor der Zeit erlosch, wäre für de ...... ht, für sich zu werben oder auch nur sich zu melden ist ganz unösterreichisch, wir verzichten eher auf unser gutes Recht, um nur ja nicht ...... Schweden aber meinen vielleicht, daß Oesterreich ja längst zu Deutschland gehört. Es gibt Deutsche, die ders ...... lein dieser Titel schon meinen unerschütterlichen Glauben an Oesterreich offenbart, vielleicht sogar aufdringlicher, als guter Gesch ...... den Kritiken immer wieder lese, daß ich für einen »Anschluß« Oesterreichs an Bayern werbe und auf ihn hoffe! Das österreichische Innv ...... traße bereits der Balkan beginnt. Mein Roman spielt in einer österreichischen Kleinstadt, die sich noch wehrt, entwurzelt zu werden, doch ...

Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 17. 3. 1930

... wenig ich den Nobelpreis kriegen werde, so wenig hab ich in Oesterreich zu sagen, sonst hätt ich dich längst wieder ans Burgtheater ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 20. 3. 1930

... en oder doch retten zu können. Um diese Zeit begann auch die österreichische Währung schon zu wanken. Das bischen »Vermögen«, das mir me ...

Hermann Bahr an Arthur Schnitzler, 7. 9. 1931

... licht versagt von Tag zu Tag immer mehr und zum »Ausgleich« ( Österreicher gleichen immer aus) bin ich taub und werde täglich tauber. ...

Hermann Bahr: Artur Schnitzler. Nachruf, 25. 10. 1931

... , deren Ergebnis alle Hoffnungen Oesterreichs knickte. Seit Oesterreich im Abendland nicht mehr mitzuspre ...... , deren Ergebnis alle Hoffnungen Oesterreichs knickte. Seit Oesterreich im Abendland nicht mehr mitzusprechen oder gar mitzuwirken ...

Hermann Bahr: Persönliche Erinnerungen an Arthur Schnitzler, 6. 11. 1931

... e seiner Werke, gleich neben der »Flucht in die Finsternis«. Oesterreicher werden ja sehr selten nach Gebühr geschätzt, sie gehen eine ...

Olga Schnitzler: Spiegelbild der Freundschaft, 4. Kapitel, 1962

... Seiner Ansicht nach hätten die jungen Österreicher mehr Talent als die Deutschen – ihm sei zum Beispiel Schnit ...... ner aufeinander schimpften. Am Nichterkanntwerden gingen die Österreicher zugrunde. Nicht allein das; sie bewunderten nur, was aus de ...... Unter den vielen freundlichen Briefen, die kommen – auch von österreichischen Offizieren sind welche darunter – ist einer von Hermann Bah ...... erboten, sagt Bahr; er meint: die Persönlichkeit. Sie war in Österreich nie gern gesehen. Dem Beispiel seines Herrschers folgend, i ...... Bahr hört prophetisch das ferne dumpfe Schüttern, das dieses Österreich untergraben will. ...... In die Lustigkeit unseres alten Österreich klingt ein Schluchzen, aus der Ferne ...... h dem Morgen. Das ist die Gebärde seines Landes nicht, jenes Österreich , das dämmernd ruht, in sich geschlossen, rund in sich zurüc ...... nglichkeit; in ein Reich, das nicht von dieser Welt ist, ist Österreich hineingeraten. ...... rcks, und Bahr sollte im Namen der deutschen Studentenschaft Österreichs dem vergötterten Kanzler eine Rede überreichen. ...... Österreichs in Empfang nehmen sollte. ...... esser beweisen, als wenn sie ihre ganze Kraft einsetzten, um Österreich stark zu machen. Deutschland rechne auf diese Jugend, es br ...... eutschland rechne auf diese Jugend, es brauche sie – aber in Österreich. Ein mächtiges Österreich sei Deutschland unentbehrlich. Da ...... e Jugend, es brauche sie – aber in Österreich. Ein mächtiges Österreich sei Deutschland unentbehrlich. Das alles war in kühlem Ton ...... chen Vorteil das deutsche Wesen denn davon hätte, wenn diese österreichische Spielart daraus verschwände, diese Eigenart, die sich gerad ...... Wenn Österreich nicht existierte, müßte man es erfinden. ...... der große Nothelfer der österreichischen Kunst ...... seine Stimme diesen fast drohend ernsten Klang, als wenn er Österreich heraufbeschwört. » Es ist das Österreich ...... Es ist das Österreich der Vergangenheit mit seinem Drang und seiner Macht zur Zuk ...... es wird entscheidend sein, entscheidend für Deutschland und Österreich – für beide – doch entscheidend auch für die Welt, ob diese ...... – für beide – doch entscheidend auch für die Welt, ob dieses Österreich endlich zur G ...... erte Anrufung seiner innersten Instinkte hat er sich von der österreichischen Vergangenheit frei gemacht; ganz frei freilich erst, seit e ...... , wohin es ihn verschlagen hat – damit sein österreichisches Schicksal sich ganz rein erfülle – schreibt er im Jahre 193 ...... Das Schicksal Österreichs ? Gewiß, es hat sein Werk bedingt, geformt, sein Leben leich ...

Die Korrespondenz Hermann Bahr – Arthur Schnitzler

... gerettet werden und konnte noch nach dem ›Anschluss‹ Österreichs 1938 nach ...

Nachwort

... tellen. Nur für Bahr selbst kann seine 1908 begonnene Reihe » Österreichischer Romane« als Beweis herhalten, dass er auf der Suche nach ei ...... er Tagblatt im Sommer 1930 veranstaltet, um die berühmtesten Österreicher zu ermitteln. Schnitzler landet unter den Künstlern auf Pla ...... Deutschen Reich und in Österreich publizierender Autor, der einen Roman (Die gute Schule, 189 ...... zwei Jahren ihres Erscheinens das wichtigste Medium neuerer österreichischer literarischer Tendenzen.Zur (nur unvollständig erfolgenden ...... ungsrolle zugesteht, erwähnt er unter dem Schlagwort »junges Oesterreich « und nach Nennung der Wiener Freien Bühne ...... Wien er Gruppe als spezifisch › österreichisch ‹ geschieht durch eine literarische Bewegung, die sich als › ...... hrs, in denen er die jüngsten literarischen Entwicklungen in Österreich denen in Berlin vorzie ...... h aber über die Jahre zunehmend zu einer Literaturgeschichte Österreichs der unmittelbar vergangenen Jahre.In Die Toten schweigen ve ...... l-Programmatik zum genuin politischen Anspruch einer eigenen österreichischen – von Deutschland abge ...... Wien s, sondern um eine Literaturgeschichte Österreichs und damit im höheren Sinn darum, Österr ...... sterreichs und damit im höheren Sinn darum, Österreich als Gegenpol zu Deutschland ...... In Österreich ist ihr ›standing‹ schwieriger, weil sie von offiziellen St ...... Lob bleibt eine Ausnahme, den nächsten Roman in Bahrs Reihe österreich ischer Romane – O Mensch –, kann er nur mit einer Latte an A ...... kommene Kaiser Karl, der von aussichtslosem Posten versucht, Österreich - Ungarn zu retten, und ...... Wien s an die Schnittstellen der österreichischen Kulturinstitution gelangt – und dementsprechend enttäuscht ...... Zeit am Burgtheater kam in mehrfacher Hinsicht zu spät: für Österreich , das durch die Niederlage im Weltkrieg sich selber nicht me ...... elber nicht mehr glich, für die Entwicklung einer spezifisch österreichischen Literaturströmung, der Bahr zu dem Zeitpunkt schlichtweg ni ...... ihn aber die Verortung des Werkes Schnitzlers innerhalb der österreichischen Kulturgeschichte, die – zentrales geistiges hobby-horse sei ...... ktaufnahme ist, dass Bahr in seiner Kolumne gefordert hatte, Österreich müsse auch einmal bei der Nobelpreis-Vergabe berücksichtigt ...

Editorische Richtlinien

... ustreichen. Bis zur Orthographischen Konferenz 1901 wich die österreichische Rechtschreibung von der im Deutschen Re ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 23. 11. 1891

... . In: Le Matin, Jg. 8, Nr. 2810, 9. 11. 1891, S. 2 steht, in Österreich habe sich eine literarische Gesellschaft gegründet. »La jeu ...... La jeune cercle autrichien compte déjà nombre d’écrivains de talent et pleins d’avenir ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 23. 3. 1897

... (Loris), ein interessantes Talent des modernen Oesterreich , und Georg Hirschfeld , dessen ›Mütter‹ ...

Kommentar zu: Aufzeichnung von Hermann Bahr, [Juli 1922?]

... Abänderungen gefallen lassen und das ›Elaborat‹, wie man auf österreichisch so schön sagt, erschien dann, mit ›erläuternden Bemerkungen ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 10. 11. 1903

... nlichkeit Artur Schnitzlers. Er führt an, daß Schnitzler als österreichischer Dichter auch im Ausland stets an erster Stelle genannt werd ...

Kommentar zu: Stefan Zweig an Hermann Bahr, [9. 9. 1914?]

... ić wurde am 26. 7. 1914, also noch vor Kriegsbeginn, von der österreichischen Behörde in Dubrovnik unter der Beschuldigung großserbischer ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 12. 1915

... heute noch an die Überlegenheit jener sogenannten österreichischen Kultur, sei es nun Theater oder Kunstgewerbe oder sind nich ...

Kommentar zu: Karl Kraus an Arthur Schnitzler, 22. 1. 1893

... en, der nach diesem Büchlein sich mit Bahr messen könnte; in Oesterreich käme nur noch Arthur Schnitzler in Betracht. ...

Kommentar zu: Hermann Bahr: Artur Schnitzler. Nachruf, 25. 10. 1931

... ziert, ist unklar. Bei der Schlacht am 3. 3. 1866 erlitt die österreichische Armee eine durch ihre außen- wie innenpolitischen Implikati ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler: Max Burckhard, April 1912

... an der bair . oest . Grenze Burckhard auf dem Rad uns entgegen, kurzes Gespräch ...

Kommentar zu: Arthur an Olga Schnitzler, 26. 6. 1922

... as mehrere deutsche und österreichische Zeitungen nach dem 18. 6. ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 13. 12. 1904

... Deutschösterreichs bedeutendster Dramatiker ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 19. 5. 1917

... Am 28. 4. 1917 zu » Österreich über alles«, gehalten »zugunsten des Piusvereins und der Ve ...

Kommentar zu: Hermann Bahr: Tagebuch 10. Januar, 26. 1. 1930

... hädel ist – analog zum Bauernschädel – eine in weiten Teilen Österreichs gebräuchliche, abwertende Bezeichnung für einen sturen, zum ...

Kommentar zu: Siegfried Trebitsch an Hermann Bahr, 2. 2. 1904

... Bahr war daran beteiligt, dass eine erste österreichische Aufführung von Gerhart Hauptmanns Die Weber möglich wurde. ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 28. 11. 1896

... nnte erst 1901, Die Weber von Gerhart Hauptmann erst 1904 in Österreich aufgeführt werden. ...

... ren Textstelle über das Aufkommen der modernen Strömungen in Österreich zu späterer Zeit hinzugefügt. Die Jahreszahl dürfte auf uns ...