Genast: Aus dem Tagebuche eines alten Schauspielers, 1. Band

Hoftheater

Karl August von Sachsen-Weimar(1757–1828)
Herzog

Luise von Sachsen-Weimar(1757–1830), geb. von Hessen-Darmstadt
Herzogin

Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832)
Schriftsteller

Friedrich Wilhelm Riemer (1774–1845)
Philologe, Bibliothekar, Schriftsteller

Hermann Bahr: [»Der zerbrochene Krug« und »Der grüne Kakadu«], 15. 10. 1905

... Weimar , am 2. März 1808: » Bei der Aufführung dieses Stückes ereignete sich ein Vorfall, der in dem kleinen Weimarschen Hoftheater noch nie dagewesen und als etwas Unerhörtes bezeichnet werden konnte: ein herzoglicher Beamter hatte die Frechheit, das Stück auszupfeifen. Karl August, der seinen Platz auf dem sogenannten bürgerlichen Balkon hatte, bog sich über die Brüstung heraus und rief: ›Wer ist der freche Mensch, der sich untersteht, in Gegenwart meiner Gemahlin zu pfeifen? Husaren, nehmt den Kerl fest.‹ Dies geschah und er wurde drei Tage auf die Hauptwache gesetzt. Den anderen Tag soll Goethe gegen Riemer, der es mir mitteilte, bemerkt haben: Der Mensch hat gar nicht so unrecht gehabt; ich wäre auch dabei gewesen, wenn es der Anstand und meine Stellung erlaubt hätten. Des Anstandes wegen hätte er eben warten sollen, bis er außerhalb des Zuschauerraumes war.« Man weiß auch sonst, daß Goethe in kein Verhältnis zu Klei ...

Kommentar zu: Hermann Bahr: [»Der zerbrochene Krug« und »Der grüne Kakadu«], 15. 10. 1905

... Eduard Genast: Aus dem Tagebuche eines alten Schauspielers. Leipzig: Voigt Günther ...

Hermann Bahr: [»Der zerbrochene Krug« und »Der grüne Kakadu«], 15. 10. 1905

... ieses Stückes ereignete sich ein Vorfall, der in dem kleinen Weimarschen Hoftheater noch nie dagewesen und als etwas Unerhörtes bezeichnet werd ...

Hermann Bahr: [»Der zerbrochene Krug« und »Der grüne Kakadu«], 15. 10. 1905

... glicher Beamter hatte die Frechheit, das Stück auszupfeifen. Karl August, der seinen Platz auf dem sogenannten bürgerlichen Balkon ...

Hermann Bahr: [»Der zerbrochene Krug« und »Der grüne Kakadu«], 15. 10. 1905

... der freche Mensch, der sich untersteht, in Gegenwart meiner Gemahlin zu pfeifen? Husaren, nehmt den Kerl fest.‹ Dies geschah un ...

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 19. 7. [1892]

... rwandte, dumpf und berauschend mittönt. Eine Überschrift bei Goethe irgendwo: » Urworte, orphisch ...

Hermann Bahr: Das junge Oesterreich. II, 27. 9. 1893

... leichte Sicherheit, das mühelose Glück, die reife Anmuth der goetheisirenden Epigonen, die in fertigen Formen fertige Gedanken, ...

Arthur Schnitzler an Adele Sandrock, 29. 1. 1894

... chen übrigens gestern den ganzen Abend nur über Sandrock und Goethe, er und ich – weil wir uns eben immer auf den höchsten Gipf ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 21. 12. 1895

... us zweiter Hand. Ein Eckermann schlummert in ihm – für diese Goethes wohl gut genug. ...

Hugo von Hofmannsthal an Arthur Schnitzler, 17. 5. [1896]

... it, auch den Pindar und den unerschöpflichen ersten Band von Goethe: die Lieder, die Elegien, und die Sprüche. Ich freue mich i ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 21. 8. 1896

... chmerzlich, lächelnd, Schreibt man denn Biographien?– – Ich: Goethe, Hebbel.– »Hebbel – war das nicht so ein mürrischer alter M ...

Hugo von Hofmannsthal an Hermann Bahr, 20. [11. 1896]

... ichtigere recht schwere Sachen im Kopf, dass ich nicht genug Goethe bin um irgend eine mich wenig interessierende practische An ...

Hermann Bahr: Erotisch, 22. 6. 1901

... damit drückt Goethe eine uralte Empfindung der Menschheit aus. Er hat sie im »W ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 3. 1. 1903

... Shakespeare Goethe Hebbel ...

Hermann Bahr: Lebendige Stunden, 15. 3. 1903

... Goethe hat einmal zu Eckermann ...... nichts gemacht. « Oder er erinnere sich, daß Goethe die Kunst » eine Vermittlerin des Unauss ...

Alfred Deutsch-German: Wiener Porträts. XLVI. Hermann Bahr, 5. 4. 1903

... enn das persönliche Moment bei der Beurtheilung hätten schon Goethe und Schiller empfinden müssen. Ein gesuchter Witz in einem ...... ht bei Beantwortung einer Frage stehen. Ich glaube aber, daß Goethe, Lessing und Hebbel den Befähigungsnachweis erbracht haben, ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 14. 10. 1905

... Goethe über seine eignen Werke ...

Hermann Bahr: [»Der zerbrochene Krug« und »Der grüne Kakadu«], 15. 10. 1905

... e drei Tage auf die Hauptwache gesetzt. Den anderen Tag soll Goethe gegen Riemer, der es mir mitteilte, bemerkt haben: Der Mens ...... außerhalb des Zuschauerraumes war.« Man weiß auch sonst, daß Goethe in kein Verhältnis zu Kleist kommen konnte, an dem ihm » ...... machen, daß ihm einer der nächsten Sessel nach Schiller und Goethe eingeräumt werde. Ich war selbst dieser Meinung und hatte v ...... ns geht es an, unser Fall wird verhandelt. (Bei Shakespeare, Goethe, Schiller immer.) Oder man weiß gleich, daß eine Vergangenh ...

Aufzeichnung von Hermann Bahr, 5. 11. 1908

... Goethehaus ...... sonen) mit ein paar Leuten, darunter eine Frau Mennzel, alt, Goethe-Enthusiastin, Ur- Frankfurt ...... erin, stolz auf die »kleinen Familien«, zu denen Goethes gehörten. Erzält reizend von Malcesine ...... Malcesine , wo sie kürzlich Goethe nachgegangen ist. Ihre komische Wut auf ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 9. 3. 1911

... Goethe Schiller Briefwechse ...

Hermann Bahr: Glückwunsch, Mai 1912

... sche Dir das Werk, das Dich enthält. Und nun, mit den Worten Goethes an Jacobi: »Laß uns, so lang wir leben, einander was möglic ...

Tagebuch von Arthur Schnitzler, 27. 1. 1917

... – Lese: Goethe – Christiane- ...

Olga an Arthur Schnitzler, 21. 11. 1921

... r ist von einem mittlern Boche-Geist erfüllt,– und er sollte Goethe’s Namen nicht müssig nennen. ...

Arthur an Olga Schnitzler, 29. 11. 1921

... Buch von Bode über Goethes Sohn ...

Olga an Arthur Schnitzler, [20. 12. 1921]

... n fast ununterbrochen reden lassen,– viel über Theater, über Goethe, Stendhal, Hugo’s neues »Welttheater«, das sehr schön sein ...

Hermann Bahr: A Letter From Germany, Dezember 1922

... of whatever experience comes to you! « said Goethe; and always this has been the ultimate secret of all wisdom ...

Arthur an Olga Schnitzler, 11. 1. 1928

... hat in deutscher Sprache solche Hexameter geschrieben – auch Goethe und Hauptmann nicht – soweit es eben auf die Hexameter anko ...

Olga Schnitzler: Spiegelbild der Freundschaft, 4. Kapitel, 1962

... Am 17. August 1797 schrieb Schiller an Goethe: ...... Und der ganz alte Goethe spricht Eckermann gegenüber aus, er sehe eine barbarische Z ...... ner wisse, welche Hitze er vertragen kann. « Goethe habe gewußt, daß ihn der tragische Grad zerstören würde. » ...

Kommentar zu: Tagebuch von Arthur Schnitzler, 19. 10. 1918

... Am 14. 11. 1918 besucht er wieder eine Generalprobe, Goethe: Die natürliche Tochter. ...

Kommentar zu: Hermann Bahr: Lebendige Stunden, 7. 5. 1902

... Goethe, Spruch, Widerspruch. ...

Kommentar zu: Aufzeichnung von Hermann Bahr, 30. 10. 1903

... Goethe: Götz von Berlichingen, Dritter Aufzug: »Er aber, sag’s ihm ...

Kommentar zu: Hermann Bahr: Lebendige Stunden, 15. 3. 1903

... Goethe: Ueber Kunst und Alterthum in den Rhein- und Mayn-Gegenden. ...

Kommentar zu: Arthur Schnitzler an Hermann Bahr, 17. 11. 1910

... Die Titelrolle in Torquato Tasso von Goethe. ...

Kommentar zu: Aufzeichnung von Hermann Bahr, 17. 9. 1918

... Beides Schauspiele von Goethe. ...

Hermann Bahr: [»Der zerbrochene Krug« und »Der grüne Kakadu«], 15. 10. 1905

... uf die Hauptwache gesetzt. Den anderen Tag soll Goethe gegen Riemer, der es mir mitteilte, bemerkt haben: Der Mensch hat gar ni ...... rchgeführten Handlung fehlt.« Und ähnlich ein anderes Mal zu Riemer, sich über die eigensinnigen und eigenwilligen Neuen von Kl ...