Tagebuch von Arthur Schnitzler, 6. 7. 1909

6/7 Mit Heini zu Gisa.– Besorgungen in der Stadt. Nach Edlach .–

Brahms Brief, er will für C. Mizzi, das er ev. zum »Konzert« von Bahr geben will, nicht Tantièmen-Garantie zahlen. Ich beharre darauf.

Las O. den 1. Theil des Med. vor; bis zur Bastei; in seiner neuen Gestalt zum 1. Mal. Starke Wirkung. Spaziergang mit ihr.–

Lese Guglias Gentz , sowie auch wieder sein politisches Tagebuch.

»Amourette« ein Stück von Cadol, das ich mir 97 in Paris des Titels halber (»Liebelei«) gekauft.

  • Schnitzler, Arthur Tagebuch 1909–1912 Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Maria Neyses, Susanne Pertlik, Walter Ruprechter und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Wien Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1981