Tagebuch von Arthur Schnitzler, 26. 4. 1912

26/4 Vm. Bernhardi zu vorläufigem Ende dictirt, in leidlicher Laune. Entweder ist gar nichts damit anzufangen, dann wird es definitiv weggelegt (ich les es vorher O. und Brahm vor) – oder es ist was damit zu machen; dann folgt noch eine letzte Feile.

– Zum Thee Mimi Giustiniani

Oper, Aida 1. (Baklanoff, Mildenburg.) Bahr saß vor uns. »Der Bann ist gebrochen2.« –

Bei Meissl genachtmahlt mit Richard, Paula, A. Kaufmann.–

  • Schnitzler, Arthur Tagebuch 1909–1912 Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Maria Neyses, Susanne Pertlik, Walter Ruprechter und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Wien Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1981
1 Aida Oper von Verdi.