Tagebuch von Arthur Schnitzler, 29. 11. 1897

29/11 Wien .– Im Artikel von Bahr über Katherl 1 findet er Katherl besser als Frwld., das er noch gar nicht kennt – Im Dampfbad sprach ich ihn.– Abd. bei Mz. Rh.

  • Schnitzler, Arthur Tagebuch 1893–1902 Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Konstanze Fliedl, Susanne Pertlik und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Wien Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1989
1 über Katherl » Schnitzler im ›Freiwild‹, Halbe in der ›Mutter Erde‹, ich im ›Tschaperl‹ – wir suchen jetzt alle dasselbe, jeder auf seine Art: das, was man ein gutes Theaterstück nennt, zu machen, aber so, dass es sich doch auch vor dem modernen Geschmacke sehen lassen kann. Keinem von uns ist es noch so gut gelungen als dem Autor des ›Katherl‹. Das große Publicum hat ihm zugejauchzt und die Kenner haben eingestimmt.« ( Hermann Bahr: ’s Katherl (Volksstück in fünf Aufzügen von Max Burckhard. Zum ersten Mal aufgeführt im Raimundtheater am 25. November 1897). In: Die Zeit, Bd. 13, Nr. 165, 27. 11. 1897, S. 141)