Tagebuch von Arthur Schnitzler, 2. 1. 1913

2/1 Träume, von Cravaten, von Bahr; dann ein Salon bei? Tante Suppé, Tochter Else Keller singt, zu Grete KellerSinclair«) (deren Libretto ich neulich abgelehnt) sage ich – Sind Sie beleidigt: – Sie verdrossen: Ja.– Dann im Freien, mit meiner Schwester, die in Besuchskleid und Hut, ich umarme sie zärtlich; Olga äußert sich befriedigt und irgendwie psychoanalytisch darüber zu Schwarzkopf.–

Dictirt. Geordnet.

Nm. gerechnet;– 1912 abgeschlossen. Größre Einnahmen und größre Ausgaben als je.–

  • Schnitzler, Arthur Tagebuch 1913–1916 Unter Mitwirkung von Peter Michael Braunwarth, Richard Miklin, Susanne Pertlik, Walter Ruprechter und Reinhard Urbach hg. v. der Kommission für literarische Gebrauchsformen der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Obmann: Werner Welzig Wien Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften 1983