S. Fischer an Arthur Schnitzler, 12. 11. 1903

Herrn Dr. Arthur Schnitzler
Lieber Herr Doktor!

Auf meinen Brief vom 6. ds. habe ich von Ihnen noch keine Antwort bekommen.

Ich möchte jetzt die neue Auflage des »Leutnant Gustl« drucken. Bitte lassen Sie mich wissen, ob Sie die Ausgabe in der bisherigen Form wünschen, oder ob wir am Ende nicht besser thäten, die Illustrationen von Coschell ganz wegzulassen und das Buch in einem kleinen Format1, etwa wie Bahr’s »Dialoge« herauszugeben. Ich würde nur den Coschell’schen Umschlag in entsprechender Verkleinerung beibehalten, und ich glaube, das Aeussere des Buches würde durch diese neue Form nur gewinnen.

Mit vielen Grüssen
Ihr ergebener
S.Fischer
Fischer, Samuel Berlin 12. 11. 1903
  • GB Cambridge University Library Schnitzler, B 121b

    ms. Brief, 1 Bl., 1 S. mit gestempelter Unterschrift, gedruckter Kopf: » S. Fischer, VERLAG / TELEPHON: / AMT VI, 1662 / BERLIN W. , DEN ... / BÜLOWSTRASSE 90/91.«, mit eh. Notizen von Schnitzler, diese nicht wiedergegeben.

  • Weiterer Druck: Fischer, Samuel Fischer, Hedwig Briefwechsel mit Autoren Hg. Dierk Rodewald und Corinna Fiedler. Mit einer Einführung von Bernhard Zeller Frankfurt am Main S. Fischer 1989 86–87
1 FormatVon der 9. bis zur 12. Auflage (9. Tausend – 12. Tausend), 1904 bis 1906 erschien das Buch in dem angesprochenen, kleineren Format (Umfang: 64 S.).