Hermann Bahr an Richard Beer-Hofmann, 11. 8. 1904

Herrn Dr Richard Beer-Hofmann

11. 8. Einstweilen, lieber Richard, allerherzlichsten Dank für Ihren so lieben Brief. So viel hätt ich darauf zu sagen, was aber meinem verworrenen Gehirn nun gar nicht möglich ist. Ich rappel mich aber schon wieder zusammen, gewiß. – Grüßen Sie mir herzlichst Ihre liebe Frau und die kluge Mirjam. Sie felen mir doch sehr, ich war gestern mit Arthur in Rodaun, das uns ganz verödet vorkam. Ich freu mich auf den Herbst. Herzlichst H.

Es war wirklich riesig lieb von Ihnen, mir diesen Brief zu schreiben.

Ich habe war neues, was mich sehr beschäftigt, quält und bethört: Chiromantie.